Mit ‘museum’ getaggte Artikel


beinlose stühle

Mittwoch, 21. März 2012

die neue sammlung – the international design museum munich gastiert ab heute in der stadt und bringt uns beinlose stühle: die sonderausstellung im bauhaus‐archiv berlin zeigt exponate in der tradition des freischwingers. bereits in den 1920er Jahren entwarfen namhafte designer wie breuer und van der rohe freischwinger aus stahlrohr und wollten damit die idee von leichtigkeit und transparenz in den möbelbau übertragen. „stühle ohne beine“ zeigt, wie sich diese sitzmöbel seither weiter entwickelten – durch hochtechnisierte produktionsweisen, neuartige materialien, kunsteinflüsse und gesellschaftlich‐politische veränderungen. alle informationen zur aktuellen ausstellung gibt es hier.

stühle ohne beine

21. märz bis 10. juni 2012 von mi bis mo von 10 bis 17 uhr

@ bauhaus-archiv / museum für gestaltung

klingelhöferstraße 14 in 10785 berlin

tel. 254002-0

ausstellungseröffnung am 20. märz 2012 um 19 uhr

www.bauhaus-archiv.de



frauensilber: silberschmiedinnen der bauhauszeit

Sonntag, 14. August 2011

eine neue, wahrlich interessante ausstellung zeigt über 150 seltene silber- und goldschmiedearbeiten – alle von frauenhand gefertigt. der besucher lernt verschiedene frauenpersönlichkeiten kennen, die sich im vergangenen jahrhundert zwischen den beiden Weltkriegen als silberschmiedinnen einen namen machten: paula straus, emmy roth, marga jess, martha flüeler-haefeli und eilfriede berbalk gehörten zu genau dieser garde der schmiedemeisterfrauen der ersten stunde. die ausgestellten objekte stammen aus museen, privatsammlungen sowie direkt aus dem bestand des bröhan-museums. viele entwürfe tragen eigenwillige persönliche handschriften der frauen und beweisen einmal mehr das große technische geschick der damenwelt.

frauensilber

7. juli bis 9. oktober 2011, dienstag bis sonntag von 10 bis 18 uhr

@ bröhan-museum: landesmuseum für jugendstil, art deco und funktionalismus

schloßstraße 1a in 14059 berlin

tel. 030 32690600

info@broehan-museum.de

www.broehan-museum.de



weltgrößte autorenlesung: das lesikon der visuellen kommunikation

Freitag, 13. Mai 2011

morgen mittag ist es soweit! exakt um 12 uhr beginnt die größte autorenlesung, die es jemals gab: im museum der dinge lesen ca. 100 co-autoren im rahmen der langen buchnacht aus juli gudehus’ lesikon der visuellen kommunikation. von 12 bis mitternacht können wir jede stunde ca. 10 autoren lauschen und uns mit ihnen über die amüsanten, schrägen, trockenen, aber auch lapidaren texte freuen. juli gudehus veröffentlichte vor kurzem das umfangreichste und vergnüglichste designbuch aller zeiten, das einen enormen erfahrungs- und sprachschatz der branche anhäuft. also, nix wie hin! der eintritt ist frei.

lesung: lesikon der visuellen kommunikation

14. mai 2011 von 12 bis 24 uhr

@ museum der dinge

oranienstraße 25 in 10999 Berlin

www.lesikon.net

www.lange-buchnacht.de

www.juligudehus.net

http://www.museumderdinge.de/stand_der_dinge/



olbrichs architekturträume des jugendstils


Freitag, 11. März 2011

zum 100. jubiläum des erwerbs des zeichnerischen nachlasses joseph maria olbrichs organisierte die kunstbibliothek der staatlichen museen zu berlin eine ausstellung mit über 2.000 zeichnungen des bekannten architekten, designers und landschaftsplaners. unter dem titel “architekturträume des jugendstils” sind olbrichs entwurfzeichnungen aus der ersten hälfte des 20. jahrhunderts zu sehen. olbrich ließ seine architekturträume wirklichkeit werden und schuf dabei sehr komplexe lebenswelten. er tobte sich vor allem in der außenarchitektur und dem interieur aus, entwickelte aber auch wäsche, besteck, porzellan und gebrauchskeramik. “architekturträume des jugendstils” dokumentiert olbrichs arbeit zwischen historismus, jugendstil und beginnender moderne.

architekturträume des jugendstils. joseph maria olbrich

3. März bis 13. Juni 2011, di bis so von 10 bis 18 uhr

@ kunstbibliothek

matthäikirchplatz in 10785 berlin

tel. 030 266423040

weitere infos unter:

http://www.smb.museum/smb/kalender/details.php?lang=de&objID=29679&p=0&typeId=10



von kairo zum tell halaf: die photosammlung von max von oppenheim

Montag, 28. Februar 2011

seit sonntag kann man im museum für fotografie die einzigartige photosammlung max von oppenheims besichtigen. diese dokumentiert die aufenthalte von oppenheims im nahen osten zwischen 1899 und 1939. die sammlung überlebte glücklicherweise den zweiten weltkrieg und spiegelt die sicht des auftraggebers auf sein lebenswerk und die welt an sich wider. zu sehen sind zahlreiche einzelaufnahmen sowie über 60 photoalben mit reiseeindrücken, landschafts- und architekturaufnahmen, ethnografischen bildnissen von beduinen, scheichs und diplomaten sowie photographien von ausgrabungen in der syrischen wüste.

von kairo zum tell halaf: die photosammlung max von oppenheim

27. februar bis 15. mai 2011, di bis so von 10 bis 18 uhr & do bis 22 uhr

@ museum für fotografie – helmut newton stiftung

jebensstr. 2 in 10623 berlin

http://www.smb.museum/smb/standorte/index.php?lang=de&p=2&objID=6124&n=12



zeit für skurriles

Mittwoch, 29. Dezember 2010

kürzlich hat in mitte das “museum für skurrile objekte” a.k.a “design panoptikum” eröffnet. von außen mutet es wie ein wild zusammengewürfeltes sammelsurium bizarrer objekte an: komische dinge und apparate in den seltsamsten formen und farben, unzählige lampen, ausgefallene möbelraritäten und und und springen einem da aus den schaufenstern in der torstraße entgegen. betritt man das museum, fühlt man sich sofort in eine andere welt versetzt … und begegnet dem unerwarteten. man spürt sogar ein bisschen gruselkabinett-atmosphäre. aber überzeugt euch am besten selbst. fazit: sehr empfehlenswert!

design panoptikum // museum für skurrile objekte

torstraße 201 in 10115 berlin

mo bis sa von 12 bis 20 uhr

mehr im netz unter:

www.vlad.ag

http://de-de.facebook.com/pages/DesignPanoptikum-Museum-fur-skurrile-Objekte/164829883543984



von kunst zu leben. die ungarn am bauhaus

Dienstag, 30. November 2010

bauhaus und ungarn? oh ja, als am drittstärksten vertretene nation mischten die ungarn gehörig am bauhaus mit. sie waren in allen künstlerischen bereichen der schule daheim und drängten sehr stark den kurswechsel des bauhauses hin zur einheit von kunst und technik voran. die bekanntesten vertreter aus ungarischen gefilden sind wohl lászló moholy-nagy und marcel breuer. das bauhaus widmet seinen ungarischen mitgliedern nun eine ausstellung: knapp drei monate lang sind in den räumlichkeiten des bauhaus-archivs über 270 werke der bauhäusler zu sehen. mehr zu “von kunst zu leben. die ungarn am bauhaus” gibt es im internet unter: http://www.bauhaus.de/aktuelles/

von kunst zu leben. die ungarn am bauhaus

01.12.2010 bis 21.02.2011

mi bis mo von 10 bis 17 uhr

@ bauhaus-archiv/museum für gestaltung

klingelhöferstraße 14 in 10785 berlin

www.bauhaus.de



von autoradio bis zierfische: das buchstabenmuseum in berlin

Montag, 11. Oktober 2010

jahrzehnte lang prägte die leuchtreklame „zierfische“ mit den bunten fischlein das berliner stadtbild im bezirk friedrichshain. anfang 2009 wurde das zoo- und aquaristikfachgeschäft jedoch aufgrund von insolvenz geschlossen und die zukunft des schriftzuges am frankfurter tor war ungewiss… ein weiterer moment für barbara dechant, aktiv zu werden und ihre mission zu erfüllen: aus liebe zur typographie sammelt die kommunikationsdesignerin alte werbeschriften und gründete 2005 gemeinsam mit anja schulze den verein „buchstabenmuseum“. ziel des buchstabenmuseums ist es, schriftzüge und andere elemente alter leuchtreklamen vor der verschrottung zu retten, diese zu sammeln und als schauobjekte der öffentlichkeit zugänglich zu machen. mit dem aufruf „rettet die zierfische!“ machten sich dechant und schulze ende 2009 mit viel energie und herzblut auf spendensuche, um auch die zierfische in ihren bestand aufnehmen zu können. in einem schaudepot am alexanderplatz können alle neugierigen die witzige buchstabensammlung besichtigen. ein besuch lohnt sich! ob es die zierfische dorthin geschafft haben?

schaudepot buchstabenmuseum

do bis sa von 13 bis 15 uhr

karl-liebknecht-str. 13, berlin carré, 1. og

telefon: 0177 4201587

www.buchstabenmuseum.de