Mit ‘dmy’ getaggte Artikel


lange nacht der designstudios: jetzt anmelden!

Freitag, 26. April 2013

im juni wird im zuge des designfestivals dmy die zweite lange nacht der designstudios stattfinden. jetzt und bis zum 22. mai können sich interessierte gestaltungsbüros und designer für eine teilnahme bewerben und dann am 6. juni einem neugierigen publikum ihre türen öffnen, um ihre projekte und produkte vorzustellen. 2012 nahmen bereits über 50 designbüros an der veranstaltung teil. schnelle entscheidungen lohnen sich, denn die anmeldegebühren sind bis ende april reduziert. zur anmeldung für die lange nacht der designstudios geht es hier.



das dmy ruft!

Dienstag, 26. Februar 2013
designer, unternehmen und institutionen sind seit kurzem aufgerufen, sich für das nächste internationale designfestival dmy zu registrieren. bewerbungen für die folgenden drei sparten sind herzlich willkommen:

 

dmy aussteller > marken, unternehmen, designer, architekten

dmy neue talente > aufstrebende designer und architekten

dmy universitäten > schulen, hochschulen, akademien

 

genaue infos zum bewerbungsprozedere gibt es hier:
http://dmy-berlin.com/en/news/dmy-international-design-festival-2013

 



brd-designpreis: über gewinner und verlierer

Dienstag, 27. November 2012

es ist schon eine weile her, aber wir wollen trotzdem noch ein paar worte über den designpreis der bundesrepublik deutschland 2012 verlieren. am 25. oktober erhielten die award-gewinner ihre preise während einer feierlichen zeremonie im kino international. erst einmal allen einen herzlichen glückwunsch und weiterhin viel erfolg!

Designpreis der Bundesrepublik Deutschland 2012 Awards Ceremony

designpreis der bundesrepublik deutschland 2012

normalerweise würden wir diesem event nicht viel mehr als eine schnelle fußnote widmen – nichts gegen preisverleihungen an sich, aber es gibt so viele „design awards“ und die meisten sind leider eher am gewinn des organisators interessiert, als tatsächlich zu helfen, design in irgendeiner weise zu fördern und voranzutreiben. allerdings sind in diesem jahr die änderungen zur durchführung des designpreises der bundesrepublik deutschland – dem offiziellen design-award unseres landes – fast so interessant wie die nominierten projekte. deshalb rechtfertigen sie sicherlich einen genaueren blick auf das, was aus der ursprünglichen förderung des nachwuchses und der award-idee wurde und schlicht in einem franchise mündete. nicht zuletzt wegen der entscheidung, die preisverleihung über eine gästeliste laufen zu lassen, natürlich mit freigetränken. wirklich enttäuschend, sehr enttäuschend.

seit der auftaktpressekonferenz wurde laut verkündet, dass das dmy berlin die verantwortung für die organisation des wettbewerbs übernimmt und alle beteiligten haben bis zur erschöpfung wiederholt, dass eines der neuen ziele ist, den designpreis zugänglicher, demokratischer, offen für alle zu gestalten, eben nicht nur für die großen firmen mit taschen, tief genug für die obligatorischen “nachsiegsgebühren” zur lizenzierung und bewerbung der projekte. dieser plan ging zweifellos bei der einreichung der projekte auf – und sicherlich wäre das eine oder andere projekt unter dem alten regime nicht nominiert worden, jedoch haben wir kaum junge unterernährte designer die gesellige gastfreundschaft im kino international genießen sehen. dafür gab es massen an leuten in angenehmen anzügen mit tiefen taschen, die aussahen, als ob sie regelmäßig zu solchen veranstaltungen eingeladen werden würden. nichts gegen leute in adretten anzügen mit tiefen taschen. sie waren ja auch ohne frage interessiert, kenntnisreich und kultiviert … trotzdem immer noch eingeladen. wir vermuten, dass wir deshalb kein großes gefühl der aufregung oder spannung unter den versammelten gästen bemerkt haben.

alles fühlte sich wie eine weitere gelegenheit zum networken an, so über dem einen oder anderen kostenlosen bier. oder lasst es uns anders ausdrücken: es lag keine britzelnde spannung im raum, die man hätte mit einem messer durchschneiden könnnen, eher eine, die wir dann mit einem schwamm aufsaugen mussten… die chance, eine angemessene stimmung zu erzeugen, wurde auch durch den versuch der organisatoren zerschlagen, sich an ein minutiös geplantes protokoll zu halten, aber auch durch die roten teppiche und kamerateams, die alles einfingen und auf die kinoleinwand direkt hinter dem protagonisten übertrugen. die organisatoren strebten offensichtlich eine hohe wirkung, eine enge choreographie und ein multi-media-ereignis an. glitzernd, professionell, haarscharf kalkuliert – emotionslos, leblos, glitzernd. und so dasitzend, gewann man den eindruck, dass diese show nicht für das publikum vor ort veranstaltet wurde, sondern für ein größeres, außenstehendes publikum … ein publikum, das natürlich nicht da war.

unser wunsch an die organisatoren für das nächste jahr ist, auf den unnötigen billigen promi-rummel zu verzichten und die preisverleihung der öffentlichkeit zugänglich zu machen, von uns aus auch mit einer bar, mit angemessen preisen – und auf diese weise ein wenig mehr spannung und leben unter die zuschauer zu bringen, diejenigen, die wirklich da sein möchten, anstatt eines publikums, das anwesend ist, weil sich der termin an diesem abend zufällig mit keinem anderen überschnitten hat.

trotz gegenteiliger auftritte wurde ein design-, kein theaterpreis verliehen.

und nun noch zum thema billiger promi-rummel. der preis für das lebenswerk. wir müssen jetzt hier ganz vorsichtig sein, damit uns jeder richtig versteht. deshalb wollen wir eins klarstellen: wir haben nichts gegen den gewinner, unser problem ist die kategorie an sich. sicherlich glucksten wir vergnügt bei dem gedanken daran, dass ein modedesigner den preis für sein lebenswerk erhält, obwohl es bei dem wettbewerb im übrigen keine modekategorie oder nominierung im bereich fashion gibt. es ist einfach die perversion der realität, die uns immer wieder zum schmunzeln bringt… das eigentliche problem ist vielmehr das konzept der rubriken „preis für das lebenswerk“ und „design-persönlichkeit“. ja, der alte designpreis der bundesrepublik deutschland hatte eine „design-persönlichkeit“-kategorie … aber brauchen wir die wirklich?

brauchen wir design-persönlichkeiten? was ist eine design-persönlichkeit? zahlen diese ihren praktikanten mehr als andere designer? gehen sie in ihren projekten besonders umsichtig mit den sozialen und ökologischen rahmenbedingungen unseres modernen zeitalters um? wollen wir überhaupt promi-designer? wir haben doch schon promi-köche. ist das nicht strafe genug? haben wir nicht aus solchem kulturellen greuel gelernt? zu viele menschen verwechseln design immer noch mit „lifestyle“, „lebensart“ oder – gott möge uns vergeben – „trend“. so wie dieser offizielle deutsche, vom staat gesponserte design-preis die feuer der falschinformationen nährte, indem er genau diese künstlichen szenarien auf dem roten teppich hat abspielen lassen, um die ansprüche der massenmedien zu befriedigen, die nach schnellen, glitzerbildern für den promi-report am nächsten tag lechzen. dies hat sicherlich keinerlei bezug zu den siegerprojekten von 2012 und zur vielen arbeit, die daran hängt. es ist einfach falsch. haltet den preis seriös und ernsthafte medien werden angemessen darüber berichten, so wie es der preis eigentlich verdient. haltet den preis auf einem frivolen niveau und ihr reduziert ihn auf etwas, das harald glööckler macht. und er macht seine sache gut.

Designpreis der Bundesrepublik Deutschland 2012 Awards Ceremony

designpreis der bundesrepublik deutschland 2012

all das sollte nicht als fundamentalkritik an der veranstaltung gewertet werden, es geht eher um ein paar irritationen, die bei uns im laufe des wettbewerbs auftraten. irritationen, denen wir ausdruck verleihen mussten. der irritationen ungeachtet, war das im kino international präsentierte mit sicherheit einer preisverleihung vorzuziehen, die an einem freitagnachmittag auf der messe für wohnaccessoires in frankfurt stattgefunden hätte. auch das gesamtkonzept und die organisation des preises zeigten unserer meinung nach in 2012 eine verbesserung gegenüber den letzten jahren. die reduzierten eintrittspreise und die bessere sicht waren für alle positive und willkommene veränderungen, die aber zugegebenermaßen den organisatoren nicht die besucherzahlen einbrachten, auf die sie gehofft und für die sie geplant hatten. die gründe für den vergleichsweise schwachen besucherstrom sind ein thema, dass in der vorbereitung der veranstaltung für 2013 unbedingt angesprochen werden muss. wir vermuten, einen grund für den schwachen zulauf ermittelt zu haben, aber dazu später mehr.

wer uns kennt, weiß, dass wir das dmy sehr schätzen. er weiß auch, dass wir leute kennen, die diese dinge anders sehen, aber wir mögen, was die dmy-organisatoren machen und wünschen ihnen auch den besten erfolg für den designpreis, ein preis, der unserer ansicht nach auf jeden fall einer renovierung bedarf, um ihn aus der großen masse der konkurrenz von kurpfuschern herauszuheben und damit endlich eine bühne zu schaffen, die zeitgenössisches deutsches design global repräsentieren kann. wir glauben, dass das dmy auf dem richigen weg ist, aber um im wettbewerb zu bestehen, bedarf es ein wenig mehr phantasie und unabhängigen denkens. aber weshalb sollte sich letztlich überhaupt jemand bemühen, einen preis zu managen, der konservativen normen und der wahrgenommenen notwendigkeit entspricht, die erwartungen einer mythischen zielgruppe zu erfüllen – wenn selbst wirtschaftsminister philipp rösler keine zeit in seinem terminkalender findet, der verleihung eines preises beizuwohnen, den sein eigenes amt finanziert? gebt uns lieber einen wettbewerb und verleihungszeremonien, die dem geist der aktuellen deutschen designwelt entsprechen. politiker und beamte werden sich schon daran gewöhnen. und deutsches design wird davon profitieren. außer meckernden journalisten waren natürlich auch ein paar preisträger bei der zeremonie. wir werden in den kommenden wochen noch über das eine oder andere ausgezeichnete projekt berichten, an dieser stelle aber schon einmal eine liste aller gewinner. und nochmals glückwunsch an alle:

produkt design

gold:
- the cave: ein zelt von frackenpohl poulheim, heimplanet entwicklungs gmbh

silber:
- aufbewahrungssystem konnex von florian gross, müller werkstätten gmbh
- axor bouroullec concept von ronan & erwan bouroullec für hansgrohe se

kommunikationsdesign

gold:
- decodeunicode: the world’s writing systems von johannes bergerhausen, siri poarangan, ilka helmig / verlag hermann schmidt mainz
- the electric hotel: kommunikationsplattform, die regenerative energien nutzt, von sebastian fleiter, atelier fleiter

silber:
- der wedding. magazin für alltagskultur von axel völcker
- messeauftritt brunner –  salone internazionale del mobile 2011 von peter ippolito, gunter fleitz, jörg schmitt, tilla goldberg, bartek pluskota, tanja ziegler, philip kottlorz, axel knapp, kirsten wagenbrenner-ziegler, ippolito fleitz group gmbh

nachwuchspreis
- geschäftsbericht: „aufschwung durch ableben“ von martina morth
- tischfußsystem „tick“ von jakob schenk

preis für das lebenswerk
- wolfgang joop

anne ruth herkes übergibt peter ippolito und gunter fleitz ihren preis



berlin-design competition ganz im zeichen der schreibwaren

Montag, 27. August 2012

pünktlich zum schulanfang: in kooperation mit herlitz lädt das dmy festival designer und designfirmen nun dazu ein, ihre produktideen (3d) oder graphikarbeiten (2d) für den schul- und schreibwarenbereich abzugeben. aufgerufen werden damit alle interessierten zur teilnahme an der „berlin-design competition 2012 by herlitz & dmy“. zur aufgabe: es sollen u.a. produkte für den schulbereich weiter entwickelt werden. alle details zum wettbewerb findet ihr hier. die einreichungsfrist läuft bis zum 14. september. bewerbungsunterlagen erhaltet ihr auch nach einer e-mail an herlitz@dmy-berlin.com. na dann! lasst euren ideen freien lauf …

http://dmy-berlin.com/de/news/berlin-design-competition-2012



designpreis deutschland: nominierungen stehen fest

Sonntag, 26. August 2012

trotz erheblichen einbruchs der teilnehmerzahl, stehen die nominierten für den designpreis der bundesrepublik deutschland. 2012 fest. verliehen wird der preis am 25. oktober in der hauptstadt. dann werden die preisträger der fünf kategorien bekannt gegeben. nomiert wurden 34 arbeiten der kategorie produktdesign, 19 im kommunikationsdesign, 5 im ökologischen design und 14 arbeiten im bereich nachwuchs. zudem wird der preis für „besondere leistungen oder lebenswerk“ verliehen. dann lassen wir uns überraschen… alle infos zum preis gibt es hier.



dmy-rückblick: gratulationen!

Freitag, 15. Juni 2012

die diesjährigen dmy awards sind ausgelobt und die gewinner siiiiiiiiiiiiiiiiind:

der gravity stool von jólan van der wiel,

die mobile gastfreundschaft von chmara.rosinke &

emotional dialogue von svenja keune & larissa müller.

wir gratulieren! ausführliche interviews mit den award-trägern gibt es auf der dmy-webseite und demnächst hier im blog.



1: viel glück!

Donnerstag, 07. Juni 2012

geschafft! das internationale designfestival berlin dmy geht heute in die vollen. es gibt viel zu erleben, zu genießen und zu entdecken. knapp 140 aussteller zeigen auf 20.000 qm, was sie alles so drauf haben. und abends wartet gleich ein besonderes highlight auf uns: die dmy design shopping night lädt quer durch berlin zum bummeln ein. von 18 uhr an bis mitternacht kann man in ausgewählten designläden stöbern. es gibt dabei auch interessante sonderaktionen.

und: das dmy gibt in diesem jahr wirklich alles! so winken auf dem festivalgelände rund 8.000 goldene katzen, um der zehn jahre alten veranstaltung noch mehr glück zu bringen. wir winken fleißig mit und fragen uns, wieviele der kätzchen am sonntag noch da sein werden ;)

LIEBES DMY, VIEL GLÜCK!



2: hammern, werkeln, dekorieren

Mittwoch, 06. Juni 2012

die vorbereitungen für das dmy laufen heiß! denn heute abend fällt dann endlich der startschuss zum beliebten designfestival. um 20 uhr beginnt das große opening, das sicherlich bis in die grauen morgenstunden dauern wird… hier bereits ein paar pre-festival-impressionen. wir wünschen eine gelungene eröffnungsparty!!!



3: dmy speakers’ corner

Dienstag, 05. Juni 2012

in der speakers’ corner des dmy stellen einheimische und internationale designer,
hochschulen, studios und unternehmen aktuelle konzepte, alternative
geschäftsmodelle und spannende projekte vor. die “open talks” sind themenoffene vorträge, denen man ganztätig lauschen kann. in diesem jahr moderiert die newthinking communications gmbh diese vorträge. das programm findet ihr hier.



4: designing business today

Montag, 04. Juni 2012

ist design “the new way of doing business”? diese frage haben sich sicherlich schon viele gestellt. das diesjährige hauptsymposium des dmy widmet sich genau dieser frage. die teilnehmer reflektieren die gegenwärtige rolle und bedeutung des designs im kontext globaler unternehmen. wie kann design gestalterisch in wirtschaftliche prozesse und gesellschaftliche zusammenhänge eingreifen? kann design helfen, neue ideen, praktiken und lösungsansätze für gesellschaftliche probleme zu entwickeln? und welchen einfluss haben diese? details zum symposium sowie das programm gibt es hier.

symposium “designing business”

7. juni 2012 von 10.30 bis 18 uhr ♦ @ flughafen berlin tempelhof ♦ columbiadamm 10, eingang hangar 2