Mit ‘design berlin’ getaggte Artikel


spree meets rhein… imm cologne 2012

Mittwoch, 25. Januar 2012

für die meisten designer beginnt und endet das jahr im april in mailand. streng genommen beginnt es aber eigentlich im januar in köln bei der imm… in diesem jahr waren bei der imm wie gewohnt die berliner designer auffällig stark präsentiert. im laufe der nächsten tage werden wir daher von der imm und ihren rahmenveranstaltungen eine reihe von interviews und berichten posten. zur einstimmung gibt es schon mal die fotos einiger berliner leckerbissen. wie immer natürlich ohne gewähr auf vollständigkeit und wir entschuldigen uns bei allen berliner designern, die wir vergessen haben. es ist bestimmt nichts persönliches…

IMM Köln 2012 Herbert Hirche Santa Lucia Richard Lampertsanta lucia von herbert hirche

IMM Köln 2012 jäll toftajäll & tofta

IMM Köln 2012  Michael Hilgers flatmate müller möbelwerkstattenflatmate von michael hilgers

IMM Köln 2012 design braucht täter hammer jung porzellanhammer von jung porzellan

IMM Köln 2012 Elisa Strozyk Wooden Carpet Böwerwood carpet von elisa strozyk

IMM Köln 2012 Computer Side Table LS 05 Lippert Studios Müller Möbelfabrikationls 05 von lippert studios

IMM Köln 2012 Stephanie Jasny FRAME CHAIRframe chair von stephanie jasny

IMM Köln 2012 hering Berlinhering berlin

IMM Köln 2012 Aylin Kayser Schrank 11schrank 11 von aylin kayser

IMM Köln 2012 Magic Rupert Kopp Moxmagic von robert kopp

IMM Köln 2012 Yu-Chih Chang Tsuo-Ning Hu Type Ytype y von yu-chih chang und tsuo-ning hu

IMM Köln 2012 Hertel & Klarhoefer Rocher Ligne Rosetrocher von hertel & klarhoefer

IMM Köln 2012 Loll e27 Pulpololl von e27

IMM Köln 2012 Lee Sanghyeok Listen to your handslisten to your hands von lee sanghyeok

IMM Köln 2012 BYRK Möbelbyrk möbel



qubique berlin: llot llov

Freitag, 20. Januar 2012

dass wir schon längst mit der imm cologne beschäftigt sind, ändert nichts daran, dass wir noch fleißig unsere posts zur qubique 2011 abarbeiten. mit dem gewonnenen abstand wollen wir resümieren und schauen, was die messe in der berliner designszene bewirkt hat. denn sollte nicht jedes berliner designevent auch der berliner designszene zugute kommen? um die dinge ein wenig leichter in diesem kontext zu verorten, haben wir uns mit den designern lena hirche und jacob brinck von llot llov zum interview getroffen.

bei llot llov handelt es sich um ein 2007 gegründetes vierköpfiges multidisziplinäres designstudio, das abgesehen vom produktdesign regelmäßig auch innenarchitektonische und designkonzeptionelle projekte zu seinen aufgaben zählt.

unser gespräch eröffneten wir – eigentlich logisch – mit der frage, wie sie zur ventura berlin kamen:

lena hirche: sowohl create berlin als auch ventura berlin fragten uns, ob wir mitmachen wollten und wir entschieden uns für ventura, weil uns der internationale kontext einfach stärker ansprach.

minimumblog: heißt das, ein llot llov-stand in der hauptausstellung stand nie zur debatte?

jacob brinck: das haben wir nie in erwägung gezogen. wir arbeiten gerade an sehr vielen projekten und haben uns auf andere messen konzentriert. auf der quibique war alles noch sehr neu…

lena hirche: …was es wirklich schwer gemacht hat, abzuschätzen, wie die messe werden würde. das ausstellen in so einer show ist ziemlich teuer und als kleines studio können wir es uns einfach nicht leisten, in etwas zu investieren, bei dem wir nicht wissen, was letztlich dabei herauskommt.

minimumblog: was waren eure ziele oder hoffnungen für die qubique? und habt ihr sie erreicht?

lena hirche: um ehrlich zu sein hatten wir wahrscheinlich alle unterschiedliche ziele. ich zum beispiel tendiere dazu, etwas pragmatischer zu sein und so war für mich das wichtigste einfach präsent zu sein.

jacob brinck: die produkte, die wir auf der qubique ausgestellt haben, wurden ausgewählt, weil sie neu waren und, auch wenn sie schon zuvor bei kleineren events gezeigt wurden, noch nicht ein derart großes publikum hatten. und die resonanz war sehr gut. wir hatten eine menge publicity, wir erhielten konkrete anfragen von shops und endkunden und außerdem viel feedback von der presse. wir waren insgesamt sehr froh über die reaktion und planen nächstes jahr vielleicht wiederzukommen. aber das ist noch nicht endgültig entschieden.

minimumblog: das ist ein guter anknüpfungspunkt: mit der qubique und dem dmy hat berlin nun zwei designevents pro jahr. wollt ihr auch weiterhin auf beiden ausstellen?

lena hirche: auf jeden fall. das sind zwei völlig verschiedene formate, doch die qubique hat nun mal erst angefangen. es mag ja sein, dass die presse dieses jahr viel interesse gezeigt hat, aber – ohne gemein sein zu wollen – niemand weiß wie sich das noch entwickeln wird. wir mögen das dmy, weil wir uns zu diesem festival persönlich verbunden fühlen. das ist einfach unsere szene und unser background.

minimumblog: mal ganz hypothetisch: wie würdet ihr es finden, wenn dmy und qubique parallel stattfinden würden?

jacob brinck: ich glaube, das wäre prinzipiell für beide events von vorteil, weil sich dann die aktivitäten in der stadt konzentrieren würden. das wäre für die aussteller, aber auch für journalisten und andere fachleute, die wegen den ganzen messen ständig am reisen sind, auf jeden fall praktisch. london design festival, zwei mal im jahr paris, mailand, frankfurt, köln usw. usw. usw. und irgendwann zwischen den messen müssen die leute ja auch arbeiten. ihre arbeit ist zwar nicht auf den messen, aber sie brauchen die messen für ihre arbeit. außerdem muss man sich fragen, ob es besonders sinnvoll ist, zwei solcher events in berlin zu haben. für uns macht es mehr sinn, wenn beide events zeitgleich stattfinden, weil man dann wahrscheinlich mehr besucher hat.

minimumblog: kleiner themensprung… ihr habt neulich den publikumspreis beim trenntmöbel gesucht! wettbewerb gewonnen. glückwunsch! seid ihr als junges designstudio mit dem publikumspreis zufriedener als ihr es mit dem hauptpreis gewesen wärt? schließlich war das ein geldpreis.

lena hirche: (lacht) nein, ich denke schon, dass der hauptpreis besser gewesen wäre, und das nicht nur, weil das projekt dann weiterentwickelt worden wäre! trotzdem muss ich sagen, dass böttcher + henssler zu recht gewonnen haben, da ihr produkt nicht nur formal sehr gelungen war, sondern auch perfekt die vorgaben der organisatoren erfüllt hat.

minimumblog: und unsere standardfrage zum schluss: was können wir in naher zukunft von llot llov erwarten?

jacob brinck: wir befinden uns gerade in der letzten phase der verkaufsvorbereitungen der earl-leuchte und arbeiten außerdem an verschiedenen interieurprojekten. außerdem denken wir natürlich schon an das nächste projekt.

mehr infos zu llot llov gibt’s unter http://llotllov.de/

dmy berlin 2011 spree meets world llot llov cocktail

llot llov showroom beim dmy berlin 2011

BSR Create Berlin Trenntmöbel gesucht Stand by llot llov

stand von llot llov, gewinner des publikumspreises bei trenntmöbel gesucht

Qubique Berlin 2011

elias and son und earl von llot llov bei ventura berlin 2011...

Qubique Berlin 2011

... und earl wird tiefer gehängt

IMM Köln 2010 llot llov ray

ray von llot llov bei der imm cologne 2010