Archiv für die Kategorie ‘mode- & textildesign’


mit der trendmafia in den frühling

Dienstag, 30. April 2013

am kommenden wochen ende ist der beliebte designermarkt trendmafia wieder für uns da: in der »dear factory«, einem ehemaligen supermarkt in neukölln, haben ca. 60 berliner kreative erneut die chance, ihre handgemachten ideen und produkte vorzustellen und an den mann und die frau zu bringen. man könnte ja mal seine frühjahrsgarderobe überdenken… ein besuch lohnt sich allemal! am 4. und 5. mai 2013, jeweils ab 13 uhr. weitere infos gibt es hier.

http://www.trendmafia.de



yamamoto: zwischen modedesign und kunst

Sonntag, 21. April 2013

der japanische designer und künstler yohji yamamoto kommt diese woche erstmalig nach deutschland, um seine arbeiten, objekte und projekte zu präsentieren. die in berlin stattfindende show “cutting age” zeigt verschiedene performances und installationen, die das wirken yamamotos im grenzbereich zwischen mode und kunst bestens widerspiegeln. detaillierte infos zu den einzelnen veranstaltungen des meisters findet ihr hier.

cutting age by yohji yamamoto

25. bis 29. april 2013

www.yohjiyamamoto-cuttingage.de



berlin goes paris

Dienstag, 26. Februar 2013

vom 28. februar bis zum 4. märz wird sich der berlin showroom erstmals auf der women’s fashion week in paris präsentieren. an bord sind 23 berliner modelabels, etablierte und newcomer. sie alle zeigen ihre wunderschönen herbst-/winterkollektionen für 2013/2014. der showroom wurde im rahmen von “neue märkte erschließen” vom idz berlin in kooperation mit arne eberle press+sales und der initiative projekt zukunft verwirklicht. wer am wochenende zufällig in paris ist, sollte vorbei schauen…



gertrud arndt: eigentlich wollte ich ja architektin werden…

Freitag, 22. Februar 2013

am 29. januar eröffnete das bauhaus-archiv den letzten teil seiner “weiblichen” bauhaus-reihe mit einer, der weberin und photographin gertrud arndt gewidmeten ausstellung. der titel der ausstellung “eigentlich wollte ich ja architektin werden…” nimmt bezug auf den grund, aus dem gertrud arndt sich entschlossen hat, sich am bauhaus weimar einzuschreiben. das einzige problem war, dass es 1923 keine architekturabteilung am bauhaus weimar gab. wie übrigens auch zu keinem anderen zeitpunkt. folglich begann gertrud arndt, nach erfolgreicher absolvierung des vorkurses, mit dem studium der weberei, wobei ihr berühmtestes werk zweifellos der teppich war, den sie für walter gropius’ büro kreierte.

neben ihrem studium brachte sich gertrud arndt selbst das photographieren bei, das, neben ihrer natürlichen begabung für die weberei, nach abschluss des studiums den schwerpunkt ihrer kreativität bilden sollte. 1927 heiratete sie ihren studienkollegen alfred arndt. das paar verließ das bauhaus 1928, damit alfred seine architekturtätigkeit aufbauen konnte. sie kehrten allerdings 1929 zum bauhaus dessau zurück, als alfred zum direktor der ausbauabteilung mit den werkstätten für tischlerei, metall und wandmalerei ernannt wurde, eine stelle, die er dann bis 1931 innehatte. in dieser zeit hatte gertrud arndt keine formelle rolle oder beziehung zum bauhaus, allerdings schuf sie 1930 eine serie von 43 selbstportraits, die sogenannte “maskenprotrait”-serie, die auf vielfache weise ihre bekannteste arbeit wurde und auch eines der bekanntesten beispiele für bauhaus-photographie.

“eigentlich wollte ich ja architektin werden…” verspricht eine umfassende und so kaum dagewesene sammlung von arndts textildesign-, tufting- und photographieschaffen aus ihren jahren in weimar und dessau, aber auch eine detailliertere erforschung der frau hinter den werken. zusätzlich zur ausstellung hat das bauhaus-archiv berlin ein begleitprogramm organisiert, das unter anderem aus einer einführung in die photographie-technologie der 20er und 30er jahre von markus hawlik und einer demonstration der möglichkeiten des bauhaus-webstuhls der weberin ilsebill zintel besteht. “eigentlich wollte ich ja architektin werden… gertrud arndt, bauhaus weberin und photographin 1923-1931″ läuft im bauhaus-archiv berlin noch bis zum 22. april 2013. details zur ausstellung sind unter http://www.bauhaus.de/aktuelles/sonderausstellungen zu finden.

beispiele des textildesigns von gertrud arndt, wie im bauhaus gesehen @ art as life, barbican gallery london



neue ausstellung im bauhaus-archiv

Dienstag, 29. Januar 2013

ab morgen präsentiert das bauhaus-archiv das textile und photographische werk der bauhäuslerin gertrud arndt. die 1924 bis 1927 in der weberei des bauhauses ausgebildete textilspezialistin wurde ende der 70er jahre durch ihre maskenportraits international als bauhaus-photographin bekannt. die ausstellung “eigentlich wollte ich ja architektin werden…” bildet arndts schaffen von 1923 bis 1931 ab: zu sehen sind entwürfe für textilien, seltene web- und knüpfarbeiten sowie ihre photographien.

30. januar bis 22. april 2013

eigentlich wollte ich ja architektin werden… gertrud arndt: weberin und photographin am bauhaus 1923-1931

@ bauhaus-archiv museum für gestaltung

klingelhöferstraße 14
 d in 10785 berlin

tel. 2540020

mail bauhaus@bauhaus.de

http://www.bauhaus.de



erneut im modefieber

Freitag, 18. Januar 2013

es ist mal wieder so weit und wir sind schon mittendrin. die hauptstadt befindet sich im ausnahmezustandähnlichen modefieber. denn zweimal jährlich wird berlin zur internationalen bühne für mode und lifestyle. bei der berlin fashion week treffen sich modeinteressierte, modemacher, einkäufer, fachbesucher und medienvertreter, um sich über die neuesten trends auszutauschen. es gibt modenschauen, preisverleihungen, verschiedene fachmessen, ausstellungen und jede menge partys. noch bis zum 20. januar 2013 könnt ihr die fachmessen und showrooms Mercedes-Benz Fashion Week Berlin, BREAD & BUTTER, PREMIUM, BRIGHT, (capsule), SHOW & ORDER, THE GALLERY BERLIN, Panorama, Showfloor Berlin, Lavera Showfloor, GREENshowroom und Ethical Fashion Show besuchen. erste infos zur modewoche gibt es hier.



bundespreis ecodesign: bis es mir vom leibe fällt

Mittwoch, 05. Dezember 2012

die von euch, die uns schon einmal getroffen haben, werden wissen, dass ein artikel von uns über mode ein bisschen so ist, wie ein kurzer text über menschenrechte und pressefreiheit von alexander lukashenko. aber: anlässlich der verleihung eines preises in der kategorie „produkt“ im rahmen des “bundespreises ecodesign 2012″ für „bis es mir vom leibe fällt“ an das berliner „veränderungsatelier“ nehmen wir die herausforderung gerne an. nicht zuletzt auch, weil wir auf diesem wege fragen können, ob der preis nicht besser für die kategorie “konzept” hätte verliehen werden sollen…

„bis es mir vom leibe fällt“, gegründet 2010, gibt uns die möglichkeit, unsere lieblingsklamotten wiederzubeleben. einerseits bieten die macher, ein einfaches aufmotzen alter, kaputter, überholter stücke an, anderseits auch eine komplette umwandlung von kleidungsstücken. so findet man im shop des labels beispielsweise eine laptop-tasche, die einmal eine barbour-jacke war. oder auch ein jacket, das, wenn wir uns nicht irren, einst ein paar hosen gewesen war. es ist alles so einfach, und naheliegend. und ebenso reizvoll.

Bis es mir vom Leibe Fällt Bundespreis Ecodesign 2012 Award Ceremony

bis es mir vom leibe fällt erhalten den bundespreis ecodesign 2012

wir haben erst durch den bundespreis ecodesign von “bis es mir vom leibe fällt” gehört, doch wir finden die idee bestechend. auch, weil sie nicht nur auf mode anwendbar ist, sondern auch auf möbel. nur weil ein stuhl, tisch oder schrank kaputt ist, heißt es noch nicht, dass man einen neuen braucht.

und genauso wichtig: nur weil die hersteller neue produkte herausbringen, heißt das nicht gleich, dass man sie kaufen muss. die bekleidungsindustrie hat einen 6-monate-zyklus neuer “trends” etabliert. „bis es mir vom leibe fällt“ ist letztlich ein protest gegen solche kurzlebigen trends in der modebranche. viele in den billigeren segmenten der möbelindustrie würden gerne die gleichen kurzzeit-trends durchsetzen. man kann nur hoffen, dass sie damit keinen erfolg haben werden. es hängt alles vom käufer ab. also von dir.

ein anderer für uns attraktiver aspekt ist, dass viele open-designer, die wir kennen, erzählen, dass sie regelmäßig aufträge von leuten bekommen, die bestimmte objekte mögen, aber einfach nicht die zeit oder das geschick dazu haben, sie selbst herzustellen. also bezahlen sie den designer, die herstellung für sie zu übernehmen. die idee des designers als dienstleister ist eine vorstellung, mit der zurzeit viele designer gar nicht klarkommen, die aber mehr und mehr zur regel wird. „bis es mir vom leibe fällt“ zeigt, dass es funktionieren kann. wir selbst haben die von „bis es mir vom leibe fällt“ angebotenen dienstleistungen nicht ausprobiert und können also nichts über die qualität sagen. aber die artikel, die wir gesehen haben, gaben uns keinen grund, an der qualität der arbeit zu zweifeln. für uns ist letztlich jedoch die idee wichtig, nicht das ergebnis. deshalb hätte unserer meinung nach „bis es mir vom leibe fällt“ in die kategorie konzept gehört. und natürlich auch der umstand, dass das atelier mitten in den hackeschen höfen liegt… das ist beinahe ironisch. und sicherlich poetisch.

Bis es mir vom Leibe Fällt laden 1

im atelier von bis es mir vom leibe fällt

Bis es mir vom Leibe Fällt laden Hackesche Höfe Berlin

bis es mir vom leibe fällt in den hackeschen höfen, berlin



auftakt für die weihnachtsmärkte

Montag, 26. November 2012

heute beginnt in der hauptstadt die weihnachtsmarktsaison. neben schrillen rummel- und fressmeilen, findet sich auch der ein oder andere weihnachtsmarkt, der schöne selbst gestaltete sachen anbietet. so auch der markt der kontinente.

er bietet kunsthandwerk aus aller welt und bummeln ohne zu frieren, denn er findet in den museen dahlem statt. an jedem wochenende in der vorweihnachtszeit verkaufen hier mehr als fünfzig händler kunsthandwerk aus verschiedenen regionen der erde. es werden viele waren angeboten, die direkt in den jeweiligen ländern produziert wurden. mit deren verkauf werden somit soziale und strukturelle projekte vor ort unterstützt. das angebot reicht von handgewebten afrikanischen stoffen, über schmuck aus indien oder filzwaren aus kasachstan bis zu farbenfrohem blechspielzeug. ein besuch lohnt sich!

markt der kontinente 2012

24. november bis 16. dezember 2012, sa + so 11 – 19 uhr

@ museen dahlem – kunst und kulturen der welt

lansstraße 8 in 14195 berlin

http://www.smb.museum



in der jochum-galerie wird’s stoffig

Samstag, 29. September 2012

in der aktuellen ausstellung von hp jochum dreht sich alles um textilkunst. “textile” zeigt uns interessante werkstücke verschiedenster textildesigner. mit dabei sind u.a. objekte von sofie dawo, renata bonfanti, frauke eigen, elisabeth kadow, lena meyer-bergner, aber auch von verner panton und marianne richter. mehr infos zur ausstellung gibt es hier. bestimmt sehenswert! noch bis mitte oktober.

textile

6. september bis 13. oktober 2012

mi bis fr von 14 bis 18.30 uhr & sa von 11 bis 16 uhr

@ hans-peter jochum

knesebeckstraße 54/ecke lietzenburger in 10719 berlin

tel. 8821612

http://www.hpjochum.de/TEXTILE1.html



einblicke in 100 jahre modephotographie

Mittwoch, 29. August 2012

das ℅ berlin zeigt eine neue ausstellung: mit “zeitlos schön” erhält man einen wunderbaren einblick in die modephotographie der letzten 100 jahre! mit dabei sind werke der ganz großen – von man ray über helmut newton bis hin zu mario testino. für diese sammelausstellung hat der condé nast verlag erstmals seine archive in new york, paris, london und mailand geöffnet und so manche schätze preis gegeben. wirklich beeindruckend – noch bis ende oktober!

zeitlos schön

18. august bis 28. oktober 2012

täglich von 11 bis 20 uhr

@ ℅ berlin im postfuhramt

oranienburger straße 35/36 in 10117 berlin

tel. 284441661

info@co-berlin.com

http://www.co-berlin.info/programm/exhibitions/2012/zeitlos-schoen.html?Itemid=2195