wir haben es dieses jahr leider nicht auf die jährliche möbelmesse und designwoche in stockholm geschafft. “leider” nicht nur im sinne von “weil ein paar tage stockholm im februar ein perfekter kurzurlaub sind…“, sondern vielmehr weil das stockholmer event zu den besseren im internationalen designzirkus gehört. obschon die stockholmer messe immer noch weitgehend ein schaufenster für skandinavische hersteller ist, entdecken immer mehr nicht-skandinavier die messe als ernstzunehmende alternative zu den sponsorenbestimmten massenmarktaufläufen in mailand, köln oder london. die quantität der ausgestellten projekte ist mit der an anderen orten nicht vergleichbar, die qualität hingegen auf jeden fall. und das beste dabei ist, dass man die zeit hat, das gezeigte zu genießen und aufzunehmen. insofern ist es eine veranstaltung, die jederzeit einen besuch wert ist. was wir, wie gesagt, dieses jahr nicht geschafft haben.
zufällig war das berliner/stockholmer designstudio hopf, nordin auf der messe und hat sich freundlicherweise bereit erklärt, uns mit ein paar eindrücken zu versorgen. bei ihrem zweiten auftritt in stockholm stellten hopf, nordin ihre astrahedra-lampen als teil des sogenannten “greenhouse” aus, dem jüngeren designstudios und universitäten gewidmeten bereich der stockholm furniture fair. auf der position stellarer objekte basierend, verkörpern die astrahedra-lampen die, zwischen sternen existierende, dunkle materie und verwandeln dieses nichts in die basis für licht. und wenngleich, irgendwie naheliegend, je nach ihrem jeweiligen sternvorbild jede lampe einzigartig ist, ist das ergebnis eine familie von lampen, die alle eine unverwechselbare formelle klarheit und einen visuellen glanz gemein haben.
andreas hopf und axel nordin präsentierten aber nicht nur die früchte ihrer eigenen arbeit, sie fanden auch gelegenheit, andere im „greenhouse“ ausgestellte projekte zu begutachten. ein paar beispiele dafür, was ihre aufmerksamkeit erregt hat, sind unten abgebildet. als wir ihre fotos sahen, war das erste, was uns auffiel, dass – ganz abgesehen von dem geld, das wir sparen, wenn wir nicht selbst zu veranstaltungen fahren – wir einmal eine andere als unsere eigene, verbitterte sichtweise auf so ein event präsentieren können, wenn wir jemand anderen die fotos machen lassen. und es gibt einige auf den fotos gezeigte projekte, die wir selbst nicht fotografiert hätten. und natürlich auch einige, die wir auf jeden fall fotografiert hätten, und wo wir es echt bedauern, sie nicht selbst gesehen zu haben. besonders traurig sind wir, „from linear to cyclic“ von der lund university und „spot on“ von den studenten der kunsthögskolen in oslo verpasst zu haben – beides vorzeigeprojekte, die wahrlich faszinierend aussehen und die hoffentlich in nicht allzu ferner zukunft anderswo gezeigt werden. aber seht selbst!
nochmals herzlichen dank an andreas hopf und axel nordin für die großartige laufarbeit!
- stockholm furniture fair 2013: astrahedra lampe von hopf nordin
- stockholm furniture fair 2013: haruka furuyama design & craft
- stockholm furniture fair 2013: rebottle von friedemann richter. teil von linear to cyclic, lund university
- stockholm furniture fair 2013: armadillo von heleen sintobin. teil von spot on 2013, kunsthögskolen i oslo
- stockholm furniture fair 2013: klubben - für norske formgivere
- stockholm furniture fair 2013: høgskolen i oslo og akershus produktdesign
- stockholm furniture fair 2013: turntable01 von jymy parhiala. teil von from linear to cyclic, lund university
- stockholm furniture fair 2013: aalto university, school of art and design, dept. of design
- stockholm furniture fair 2013: objekt ohne titel von moderna nomader, högskolan i gävle
- stockholm furniture fair 2013: holzstühle - teil von spot on 2013, kunsthögskolen i oslo
- stockholm furniture fair 2013: between designs
- stockholm furniture fair 2013: hopf nordin, astrahedra lamps

















































