Archiv für die Kategorie ‘kongresse & konferenzen’


pictoplasma 2013: nach ostern wird’s noch bunter

Donnerstag, 28. März 2013

das überfestival der zeitgenössischen character-kultur ist zurück! und dass mit einem marathon an vorträgen und präsentationen, von 28 weltweit herausragenden künstlern, illustratoren und designern. die einzigartige mischung aus animationsfilmfestival, künstlergesprächen, zahlreichen ausstellungen und partys ermöglicht profis, studenten und allen anderen interessierten, ein inspirierendes langes wochenende voller kreativität, wissen, vernetzung und natürlich jeder menge character! pictoplasma berlin 2013 findet vom 10. bis 14. april statt. infos zum festival gibt es hier: http://pictoplasma.com



transmediale 2013

Montag, 28. Januar 2013

morgen geht’s wieder los: die transmediale 2013 beginnt. sie ist ein festival, das neue verbindungen zwischen kunst, kultur und technologie herausstellen möchte. ihre aktivitäten zielen darauf ab, ein kritisches verständnis der gegenwärtigen, von medientechnologien geprägten kultur zu schaffen und zu festigen. sie findet vom 29. januar bis zum 3. februar statt und bietet workshops, eine konferenz, vorträge, performances, ausstellungen und vieles mehr. weitere infos zur transmediale gibt es hier: http://www.transmediale.de/de



rückblick: designtage brandenburg 2012-konferenz

Dienstag, 22. Januar 2013

am freitag, den 23. november, begannen die ersten designtage brandenburg mit einer eintägigen konferenz im potsdamer t-werk. das geschehen begann formell mit einer grundsatzrede des gründers und chefs von red dot, peter zec, über den “wert des designs”, eine rede, die wir aus verschiedenen gründen übergehen werden. nichts gegen peter zec oder red dot, aber wir sind einfach keine anhänger von eröffnungsrednern mit großem namen, die über themen reden, die keine besondere relevanz für die eigentliche sache haben. zugegeben, so etwas sieht in den marketing-klappentexten gut aus. ja, es kann sogar interessant sein. aber nein, es hilft der konferenz nicht dabei, ihre angegebenen ziele zu erreichen.

modedesigner marcel lunkwitz @ designtage brandenburg 2012-konferenz

für uns folgte der zentrale und interessanteste teil der konferenz gleich auf die rede von peter zec: fünf präsentationen fünf praktizierender brandenburger designstudios, fünf präsentationen fünf sehr verschiedener brandenburger designstudios, die unterschiedliche aspekte von kreativität in brandenburg beleuchteten – jedoch die gleichen positiven argumente wiederholten: brandenburg bietet platz, eine menge hochqualifizierter partner für kooperationen und für alle aktiven eine andere lebensqualität als berlin. der meinung aller fünf präsentatoren zufolge, eine bessere lebensqualität.

was uns sehr an das erinnerte, was dmy berlins joerg suermann uns einmal über die fehlende honorierung von design in berlin erzählte und daran, wie in berlin der erfolg als designer irgendwie als die antithese zur existenzberechtigung eines designers verstanden wird (vorausgesetzt, dass es eine antithese zu einer existenzberechtigung geben kann…). nicht dass wir uns deshalb an joergs kommentare erinnerten, weil etwa design in brandenburg besser honoriert würde, sondern eher in dem sinne, dass brandenburg einen lebensstil jenseits der design-klischees bietet. oder anders gesagt: man arbeitet in brandenburg nicht als designer, um alle 24 stunden an einer vernissage mit anschließender party teilzunehmen. in brandenburg haben andere dinge vorrang.

am nachmittag wurde die konferenz in zwei gruppendiskussionen aufgeteilt – eine untersuchte das thema kooperative produktionen, die zweite beschäftigte sich mit der organisation von designprozessen. obschon wir uns auch hätten aufteilen können, machen wir das nicht gerne – amöben können sich teilen und wer will schon mit einer amöbe verglichen werden?  also verbrachten wir eine weile bei jeder der zwei gruppen, um anschließend die auf dem markt angebotenen waren zu begutachten.

die “ergebnisse” der diskussion “designprozess” während der designtage brandenburg 2012-konferenz

wie wir schon in einem anderen post sagten, war ein zentrales ziel der designtage brandenburg, design in brandenburg sichtbarer und zugänglicher zu machen. unserer ansicht nach hat die konferenz dies weder geschafft noch hätte sie es schaffen können – was sie aber geschafft hat, war, die aufmerksamkeit auf die pros und contras zu richten, und in weiterführung dessen auf jene aspekte, bei denen brandenburg helfen kann, seine designszenen und designindustrie besser herauszustellen. das wird nicht leicht werden…

zum einen ist der schatten berlins groß. und dann sind da noch die in schlagwörtern wie „studio babelsberg“, „wunderkind-villa“ oder „dieter moor“ manifestierten vorurteile. das ergebnis ist die anonymität der kleinen grass-root-praktiker, zumindest außerhalb der lokalen, derzeit sehr kleinen industrie. hinzu kommen handfeste strukturelle defizite. potsdam bietet zur zeit weder co-working-spaces noch einen funktionierenden markt für shared offices/ateliers, vom übrigen brandenburg ganz zu schweigen. wo also sollten sich existenzgründungswillige talente niederlassen? ein zug pro stunde von potsdam zum flughafen berlin-brandenburg international ist kaum die art von anbindung, die viele internationale designer zu überzeugen vermag, berlin mit seiner s-bahn-verbindung im 10-minuten-takt aufzugeben. im ganzen ist der öffentliche verkehr außerhalb potsdams ein witz, infolgedessen könnten städte wie werder, teltow oder michendorf, die theoretisch für junge designer eine günstige alternative zu potsdam sein könnten, genauso gut südlich der wüste gobi liegen.

und wir wollen auch gar nicht erst von der wahl der möbel des rbb für die radioeins-lounge auf dem markt der designtage anfangen… ein ensemble, das zeigte, dass selbst öffentlich finanzierte institutionen in brandenburg, die der lokalen szene eigentlich hilfestellung bieten sollten, selbst nicht den grips haben, produkte von brandenburger möbeldesignern zu verweden und stattdessen „von klassikern insipirierte“ teile eines schwedischen monolithen bevorzugten. billiger lifestyle-schrott siegt eben über qualitatives möbeldesign. als logische folge ziehen nur sehr wenige berliner designer nach brandenburg um. obwohl es theoretisch viele könnten. und sogar sollten.

die “ergebnisse” der diskussion “kooperative produktion” während der designtage brandenburg 2012-konferenz

die berliner designszene verändert sich, entwickelt sich, wird reifer und professioneller, kriegt kinder und braucht platz, um familien- und arbeitsleben zu vereinen. und wenn es brandenburg gelingt, diejenigen anzusprechen, die nach mehr als “arm, aber sexy” oder “verkatert, aber hip” suchen, hat es sehr gute chancen, um erfolgreiche innovative designstudios herum eine solide basis aufzubauen. und dann ist da noch die in der tat exzellente talentschmiede der fh potsdam. brandenburg muss die potsdamer abgänger der fachhochschule im land halten, wenn es “design-relevanter” werden will. derzeit gehen die meisten von der fh potsdam nach berlin. und bleiben da.

brandenburg wird nie eine designszene haben, die der berliner gewachsen ist. aber es verdient eine, die seinem potential entspricht. und so hoffen wir, dass die designtage brandenburg eine jährliche veranstaltung werden, weil wir glauben, dass man mithilfe solcher plattformen langfristig die bedingungen vor ort verbessern und damit brandenburg zu einem reizvolleren standort für designer machen kann, die ernst genommen werden wollen. insbesondere, wenn sie zukünftig gastredner einladen, die dazu beitragen, die tatsächlichen themen in brandenbrug anzugehen, anstatt eloquent die globale designindustrie im allgemeinen zu beschreiben.

und wenn, entsprechend dem aufruf aus unserem letzten post, die brandenburger designer die gelegenheit nutzten, sich in einer praktiker-geführten körperschaft à la create berlin zu organisieren, die ihnen den aufbau nachhaltiger netzwerke ermöglicht … dann wäre der weg zum erfolg noch kürzer. wir behalten die entwicklungen im auge und euch auf dem laufenden.

designtage brandenburg 2012-konferenz: diskussion “kooperative produktion” mit nils holger moormann

die radioeins-lounge: verachtung für brandenburger design



premiere: berlin graphic days

Dienstag, 22. Januar 2013

am 25. und 26. januar 2013 finden in berlin die ersten berlin graphic days statt. das zweitägige event wird von berlinpieces realisiert und findet im katerholzig statt. eingeladen sind nationale und internationale graphiker, illustratoren, siebdrucker und künstler aus den unterschiedlichsten graphischen bereichen. es gibt ausstellungen und auch einen verkauf, unter anderem von siebdruckplakaten, t-shirts, taschen und zahlreichen graphischen unikate. das kleine festival wird von verschiedenen aktionen begleitet, zum beispiel von einem gemeinschaftlichen live-painting, live-siebdrucken, customizing-aktionen, live-bands und djs. weitere infos gibt es unter: http://berlinpieces.com/.



designtage bb: noch heute & morgen

Samstag, 24. November 2012

gerade  finden zum ersten mal die designtage brandenburg statt. drei tage lang wird die schiffbauergasse in potsdam zum lebendigen schauplatz für innovatives design in all seinen spielarten und facetten. es gibt einen designmarkt, eine konferenz und ein rahmenprogramm aus fashionshows, workshops, ein podium, partys… auf dem markt wird viel­fäl­ti­ges design aus der region angeboten, unter anderem aus den berei­chen mode, woh­nen, life­style, print­de­sign und bewegt­bild. die eckdaten zum event findet ihr hier. ein besuch lohnt sich!

designtage brandenburg

23. bis 25. november 2012

@ erlebnisquartier schiffbauergasse

www.designtage-brandenburg.de



5. sounddesignforum

Sonntag, 21. Oktober 2012

mitte der woche fand das fünfte sounddesignforum berlin statt. dabei ging es um die harmonische gestaltung akustischer lebenswelten, vor allem in der stadt. mitwirkende stellten integrierte klangkonzepte, innovative module und lösungen sowie positive praxisbeispiele vor. wir sind gespannt auf den output der veranstaltung! diese wird es in kürze auf www.sounddesignforum.de geben.



so, what’s next?

Mittwoch, 26. September 2012

am 8. oktober findet erneut die europäische konferenz für servicedesign next statt. namhafte agenturen, unternehmen und wissenschaftler aus ganz europa widmen sich dem servicedesign und diskutieren aktuelle branchenansätze. schwerpunktthema ist diesmal die entwicklung digitaler serviceinnovationen. die konferenz findet in der alten münze statt. detaillierte informationen und das programm gibt es hier. also, termin notieren!

next berlin

8. oktober 2012

@ alte münze berlin

molkenmarkt 2 in 10179 berlin

http://nextberlin.eu/



spot on materials!

Freitag, 31. August 2012

am 19. september lädt die innotrans 2012 zum internationalen designforum “spot on materials – design and material creativity” ein. design und mobilität sind eng miteinander verknüpft. mobilität neu zu denken und zukunftssicher zu gestalten, ist eine der grundlegenden herausforderungen unserer zeit. das internationale designforum setzt einen inhaltlichen schwerpunkt auf die designrelevanten bereiche der messe. zwei expertenvorträge und eine podiumsdiskussion zeigen uns aktuelle schnittstellen zwischen design, material und innenausstattung von fahrzeugen des öffentlichen personenverkehrs auf. zudem gibt es eine ausstellung zu innovativen materialien der zuggestaltung. weitere infos zum event findet ihr hier.

internationales designforum “spot on materials – design and material creativity”

19. september 2012 von 13 bis 18 uhr

@ innotrans 2012, messe berlin, pti-hallenforum, halle 6.1

http://www.innotrans.de/EventsEventDB/EventDetails/index.jsp?eventDateId=223310



internationaler medienkongress anfang september

Dienstag, 28. August 2012

am 3. und 4. september findet auf dem icc-gelände der internationale medienkongress statt. spannende themen warten da auf uns! es geht vor allem um zukunftsfragen der medienwirtschaft, content- und geräteindustrie. trends und strategien von medienhäusern und internetfirmen werden genau unter die lupe genommen und über die mediennutzung von morgen spekuliert… 180 hochkarätige nationale und internationale referenten von youtube, twitter & co. präsentieren ihre ideen und gedanken. prädikat: hörenswert!

alle infos zum kongress gibt es hier: http://www.medienwoche.de/



3: dmy speakers’ corner

Dienstag, 05. Juni 2012

in der speakers’ corner des dmy stellen einheimische und internationale designer,
hochschulen, studios und unternehmen aktuelle konzepte, alternative
geschäftsmodelle und spannende projekte vor. die “open talks” sind themenoffene vorträge, denen man ganztätig lauschen kann. in diesem jahr moderiert die newthinking communications gmbh diese vorträge. das programm findet ihr hier.