Archiv für die Kategorie ‘buchtipp’


buchtipp: fotopraktikum

Samstag, 30. März 2013

das „fotopraktikum” von ernst a. weber wurde für leser geschrieben, die es exakt, gründlich und ohne umschweife wissen wollen. das buch geht auf alle technischen belange von film, licht, kamera und labor verständlich ein, beschränkt sich bei der vermittlung dieser grundlagen jedoch auf die schwarzweiß-fotografie. es richtet sich an studenten der hoch-, fachhoch-, abend- und volkshochschulen sowie an alle, für die fotografie im beruf unentbehrlich ist: z.b. an architekten, (grafik)designer, ingenieure, journalisten, lehrer, werbefachleute und wissenschaftler. eine ausgereifte basis für den start in ernsthafte fotografie!

die isbn-13 lautet 978-3764366896.



buchtipp: designrechte international schützen und managen

Dienstag, 19. März 2013

der ratgeber in der reihe „erfolgreich als designer“ hilft weiter bei fragen des designschutzes und rechtemanagements in der designwirtschaft. er wendet sich an (innen)architekten, industrie-, produkt-, mode-, textildesigner, an in der visuellen kommunikation tätige, grafiker, fotografen, medien-, webdesigner sowie künstler.

statt juristische notwendigkeiten trocken zu referieren, wird ein neuer ansatz geboten, der es interessant macht, sich mit der rechtlichen thematik zu befassen und sie als wichtiges und kreatives instrument der strategischen aufstellung wie auch der täglichen arbeit zu begreifen. besonderes gewicht liegt auf den internationalen entwicklungen und fragestellungen. gelistete rahmenbedingungen für verträge, checklisten und eine übersicht über schutzrechte in den wichtigsten 22 ländern runden das praxisbuch ab.

joachim kobuss, alexander bretz:  erfolgreich als designer – designrechte international schützen und managen (29,90 €)



neuer führer durch die kreativhauptstadt

Donnerstag, 28. Februar 2013

die berliner kreativszene ist lebendig, experimentierfreudig und professionell wie nie. und der “berlin design guide” ist das passende handbuch dazu: gut für alle, die berlin und seine kreativen hotspots kennen lernen möchten. vom buchstabenmuseum zum mauerpark, von den bonanza coffee heros zum gestalten space, vom so36 zum icc – der berlin design guide zeigt anhand von verschiedenen touren die epizentren und ansteckende dynamik berlins in den bereichen architektur, design, kunst und mode. interviews mit und portraits über kreative aus diesen bereichen runden den stadtführer ab. er ist ein umfassendes adressbuch der hauptstadt-designwelt für besucher und neuankömmlinge, aber ebenso für eingesessene berliner designinteressierte.

the berlin design guide. a
 practical manual to explore urban creativity

von viviane stappmanns & kristina leipold

256 seiten / 
format: 11,8 x 16,5 cm
 / vollfarbig / hardcover

preis: € 16,90 unter isbn 978-3-89955-478-6



für’s neue jahr: trend-diary “values!”

Samstag, 29. Dezember 2012

pünktlich zum neuen jahr gibt es ein trend-diary zum thema design für immaterielle werte. “values!” vereint arbeiten von 53 designern. und eigens für das diary wurde eine schrift entwickelt, deren fraktale zeichen sich, wie das werteempfinden einer gesellschaft, immer wieder neu zusammenfügen. es bietet 53 individuelle kalendarien für jede woche, welche bezug auf die jeweils vorgestellte arbeit nehmen und sich dennoch einem einheitlichen gestaltungsprinzip unterordnen. das trend-diary “values!” 2013 ist für 17 euro beim norman beckmann verlag, im online-buchhandel oder in buchläden erhältlich.



willkommen im kaufhaus des ostens

Samstag, 01. Dezember 2012

als wir neulich vor dem regen in den bücherbogen am savignyplatz flohen, stolperten wir über eine seltene kostbarkeit: eine wiederauflage des 1984er kataloges zum projekt und der ausstellung „kaufhaus des ostens“ der hochschule der künste. ehrlich gesagt wissen wir nicht, wer den katalog wann und warum neu aufgelegt hat. wir haben einfach ein exemplar gekauft und seitdem unsere freude daran.

unter der leitung von andreas brandolini und joachim stanitzek, zwei führenden vertretern  der „neues deutsches design”-bewegung, zusammen mit dem jungen jasper morrison, war und ist „kaufhaus des ostens” eine der ersten öffentlichen belege der unter jungen deutschen designern in den frühen 80ern vorherrschenden neuen denkart. diese generation war der seinerzeit im design dominanten und massgeblichen „guten form“ und des bauhaus-inspirierten nachkriegsfunktionalismus müde. das projekt war ebenso eine erkundung der beziehungen zwischen designern und der industrie, oder, wie axel stumpf es im vorwort zum katalog ausdrückte: „die großindustrie ist das betätigungsfeld des industriedesigners. aber die industrie hat kaum bedarf an noch mehr designern. also kann der designer sich nicht einbringen – so einfach ist das”. dieser subtext wird auch in der verdrehung der abkürzung wiedergespiegelt: „kaufhaus des ostens – kdo– kampf der ohnmacht”.  die antwort der berliner designer war, objekte aus dem zu schaffen, was die industrie bereits produziert hatte oder anderweitig fertig zur verfügung stellte. dies war insofern rebellisch, als sie den beabsichtigten zweck eines produktes änderten, dessen hersteller-industrie einem sagte, sie würde einen nicht brauchen.

oder wie es jasper morrison so schön formulierte: „als marcel breuer einen fahrradlenker sah, beschloss er, stühle unter der verwendung desselben industriellen verfahrens zu bauen. wenn der neue-welt-konstrukteur einen fahrradlenker sieht, beschließt er, sie so zu verwenden wie sie sind, und sich die mühe und die kosten des rohrbiegens zu sparen“. das bringt uns bei jedem lesen erneut zum lachen. der katalog ist eine wahre fundgrube von aus zweckentfremdeten konsumgütern und industrieprodukten kreierten möbeln. möbel aus alltagsgegenständen mögen heutzutage ein fester bestandteil aller studentischen ausstellugen und messen für junge designer sein – nicht zuletzt aufgrund des einflusses der upcycling-bewegung, aber in den früheren 80ern war derartiges alles andere als normal. es war fast subversiv. und sicherlich unbedacht.

trotz des radikalen charakters darf man sagen, dass “kaufhaus des ostens” die welt nicht verändert hat, und dass deutsches design immer noch weitgehend als eine dieter-rams-traumwelt klarer, linearer formen vermarktet wird. aber kdo hinterließ einen deutlichen fußabdruck: sowohl in der entwicklung des zeitgenössischen deutschen designs als auch in der methode des designunterrichts an der udk, und stellt damit ein wichtiges moment für die geschichte des designs in berlin dar. und dies nicht allein wegen jasper morrisons poetischer beschreibung dessen, was ein junger industriedesigner in betracht ziehen wollte, wenn er an einem morgen durch berlin reist…

* alle zitatat und bilder sind aus dem verkaufskatalog “kaufhaus des ostens”, hochschule der künste. berlin, 1984.

Kaufhaus des Ostens

kaufhaus des ostens

Kaufhaus des Ostens stiletto

consumer’s rest by stiletto. 1984 teil von kaufhaus des ostens – 2012 teil zahlreicher dauerausstellungen, wie dem v&a london, dem vitra design museum weil am rhein und dem cooper-hewitt national design museum new york.

Kaufhaus des Ostens Inge Sommer

die notorious collection “zusammengestellt” von inge sommer. oder prof. inge sommer wie sie mittlerweile an der udk berlin bekannt ist.



neues berlin-designbuch

Donnerstag, 08. November 2012

das neue zitty-designbuch ist da! sein schwerpunkt liegt diesmal auf dem thema arbeit. es geht dabei unter anderem um die ausgestaltung von arbeitsplätzen. wie sah ein arbeitsplatz gestern aus? und wie gestaltet er sich in der zukunft? auch möbeldesign spielt eine große rolle. klassiker aus dem bauhaus archiv werden vorgestellt. erzählt wird zum beispiel die geschichte des berühmten bürostuhls mirra. der leser bekommt zudem interessante einblicke in verschiedene berliner büros, vom finanzministerium bis zum kreativhauptquartier von dawanda. ein serviceteil bietet rund 300 berliner design(er)adressen. weitere infos über das designbuch findet ihr hier. das zweisprachige “zitty spezial: designbuch 2012/2013″ ist für € 12,50 zu haben. und bestellen könnt ihr es hier!



lange buchnacht in der oranienstraße

Dienstag, 08. Mai 2012

das werkbundarchiv – museum der dinge bringt eine neue publikationsreihe heraus: am 12. mai präsentiert die leitendende kuratorin des museums renate flagmeier den ersten band der serie “schaukasten”. dieser beschäftigt sich mit der frankfurter küche als ein beispiel der klassischen moderne. alle infos zur langen buchnacht in der oranienstraße gibt es hier.

lange buchnacht in der oranienstraße

12. mai 2012 von 19 bis 23 uhr

@ werkbundarchiv – museum der dinge

oranienstraße 25 in 10999 berlin

info@museumderdinge.de

www.museumderdinge.de/programm/veranstaltungen



buchtipp: freunde von freunden

Montag, 27. Februar 2012

25 berliner kreative geben uns einblick in ihre arbeits- und lebensräume: das 336 seiten starke buch zeigt sie in ihrem ganz privaten umfeld und man bekommt sofort ein gefühl für deren wohnstil. nichts wirkt inszeniert – im vordergrund stehen die authentizität und wohnlichen eigenheiten der portraitierten personen. und das alles mit viel liebe zum detail, hintergrundinfos und schönen photos. echt spannende mischung aus ästhetik und intimität! mehr infos zum buch gibt es hier.

freunde von freunden: berlin

verlag distanz

isbn-13: 978-3942405409

€ 39,90