Archiv für die Kategorie ‘ausstellungen’


gallery weekend startet in kürze

Freitag, 26. April 2013

und gleich noch einen hinterher! heute abend um sechs startet das gallery weekend berlin. 51 galerien laden kunstinteressierte ein, sich ihre schätze anzuschauen. programmdetails und andere infos findet ihr hier.

http://www.gallery-weekend-berlin.de/



innovatives schweden @ felleshus berlin

Freitag, 26. April 2013

berlin ist die kreative hauptstadt europas, wenn nicht gar der welt. nicht allein im design, sondern auch hinsichtlich innovation und technologie. und natürlich ist es auch ein brutkasten für start-ups. jeder weiß das. weil es jeder irgendwo liest. folglich mag es überraschend sein, zu erfahren, dass innovative kreativität auch in anderen ländern und städten zu finden ist. nein, jetzt mal echt. bis zum 3. mai 2013 präsentiert das fellushus berlin eine jungen, innovativen schwedischen start-ups gewidmete ausstellung. innovatives schweden, kuratiert vom schwedischen institut, präsentiert 20 projekte – von berührungsloser interface-technology über brennstoff-ladegräte bis hin zu tragbaren wegwerftoiletten.

aber weit mehr als eine einfache vorstellung der projekte ist “innovatives schweden” als wanderausstellung auch eine einladung an lokale kreative, ideen und erfahrungen mit ihren schwedischen kollegen auszutauschen. also hat das schwedische institut zusätzlich zur ausstellung ein programm an diskussionen und symposien organisiert, um mögliche deutsch-schwedische kooperationen zu erforschen. all das begann am 12. märz mit einer eintätgigen konferenz unter dem titel “innovation und unternehmertum: die ansätze in schweden und deutschland”. in den kommenden wochen werden ähnliche veranstaltungen zu kunst, energie und gesundheit stattfinden.

auf unserem spaziergang durch das felleshus erinnerten wir uns beim betrachten der projekte an die ausstellung “industriedesign made in berlin” aus dem jahr 2011, eine wanderausstellung des berliner senats und der ihk zur promotion berliner designs. damals schrieben wir: “…aber wenn die vorstellung des berliner senats davon, berlins ruf als designstadt zu stärken, darin besteht, die welt mit einem preisgekrönten bürostuhl zu bereisen, der schon seit 2009 auf dem markt ist”, dann wird es uns, wenn ihr gestattet, nicht den atem verschlagen“. “innovatives schweden” hingegen liefert ein wunderbares beispiel, was mit ein bisschen vorstellungskraft erreicht werden kann. oder mit ein bisschen kreativität, könnte man auch sagen, aber das klänge läppisch.

“innovatives schweden” läuft im felleshus, nordische botschaften, rauchstrasse 1 in 10787 berlin, noch bis zum 3. mai 2013. die projekte werden auf deutsch und englisch vorgestellt. weitere details und das veranstaltungsprogramm findet ihr unter: http://www.nordischebotschaften.org



tour bois le prêtre – transformation eines wohnhochhauses @ daz

Donnerstag, 25. April 2013

bis zum 31. märz zeigte das deutsche architektur zentrum daz die ausstellung “tour bois le prêtre – transformation eines wohnhochhauses“. als wir ursprünglich über die ausstellung berichteten, hatten wir sie noch nicht gesehen. nun haben wir es und waren angenehm überrascht. architekturausstellungen haben die angewohnheit, techniklastig oder allzu streng auf das jeweilige objekt bezogen zu sein. “tour bois le prêtre – transformation eines wohnhochhauses” fokussiert jedoch die folgen der arbeit aus der sicht der nutzer und spiegelt damit ein zentrales anliegen des projektes wieder.

kuratiert von der berliner agentur ilka & andreas ruby, ist “tour bois le prêtre” mehr oder weniger angelegt zu zeigen, wie das interieur einer “standard”-wohnung nach der renovierung im neuen tour bois le prêtre-hochhaus aussieht, einschließlich wirklich entzückender fast antiker möbel. nichts weist darauf hin, weshalb die objekte gezeigt werden oder worum es bei der ganzen ausstellung eigentlich geht. einfach nur möbel, pflanzen und weite aussichten über paris. was wir wirklich toll fanden.

technische und hintergrundinformationen sind dennoch alle da, sie liegen in form von faltblättern und postern bereit. und nach dem genuss der “aussichten” über das 17. arrondissement aus den neugebauten wintergärten will man automatisch ein bisschen mehr erfahren. konzepte zur verbesserung der energieeffizienz des blocks oder was die architekten unter dem “plus-prinzip” verstehen, werden auf klare weise erklärt und es steht jedem besucher frei, so wenig oder so viel zu erfahren, wie es ihm beliebt. ein besonderes glanzlicht für uns war die fotosammlung ausgewählter wohnungseinrichtungen vor den renovierungen. nicht nur weil sie brutal die leistungen des projektes aufzeigen, sondern vielmehr, weil sie mit einer gewissen naivität aufgenommen sind, als eine kurze, unreflektierte antwort auf der architekten geheiß. abgebildet zeigt sich eine äußerst entzückende, voyeuristische sammlung von impressionen aus dem alltäglichen häuslichen chaos. einfach hinreißend.

tour bois le prêtre – transformation eines wohnhochhause

@ deutsches architektur zentrum daz

köpenicker straße 48/49 in 10179 berlin

www.daz.de



yamamoto: zwischen modedesign und kunst

Sonntag, 21. April 2013

der japanische designer und künstler yohji yamamoto kommt diese woche erstmalig nach deutschland, um seine arbeiten, objekte und projekte zu präsentieren. die in berlin stattfindende show “cutting age” zeigt verschiedene performances und installationen, die das wirken yamamotos im grenzbereich zwischen mode und kunst bestens widerspiegeln. detaillierte infos zu den einzelnen veranstaltungen des meisters findet ihr hier.

cutting age by yohji yamamoto

25. bis 29. april 2013

www.yohjiyamamoto-cuttingage.de



„da! architektur in und aus berlin” im stilwerk

Montag, 18. März 2013

noch bis zum 23. märz 2013 zeigt die architektenkammer berlin die ausstellung “da! architektur in und aus berlin” im stilwerk berlin. mit 64 zwischen sommer 2011 und sommer 2012 abgeschlossenen architektur-, stadtplanungs- und innenausstattungsprojekten präsentiert “da! architektur in und aus berlin” eine umfassende erkundung der zeitgenössischen berliner architektur- und stadtplanungsszene. dies wurde möglich, weil die gezeigten projekte nicht von einem ehemaligen-klüngel ausgesucht wurden. vielmehr wurden die 64 ausgestellten aus 140 eingesandten projekten von einer unabhängigen spezialisten-jury ausgewählt, der unter anderem vera schmitz, präsidentin des bundes deutscher innenarchitekten, hartmut strube, präsident der architektenkammer thüringen, und dr. annemarie jaeggi, direktorin des bauhaus-archivs berlin, angehörten.

ob die präsentation der projekte auf einer reihe von staffeleien im erdgeschoss des stilwerks das beste ausstellungskonzept darstellt, ist zugegebenmaßen fraglich. zweifellos hingegen ist die bedeutung der präsentation an solch einem öffentlichen ort, und die tatsache, dass damit auf geschickte weise die aktuelle lebendigkeit und kreativität berliner architektur- und stadtplanungsbüros demonstriert wird. keine schlechte leistung angesichts der jüngsten negativen schlagzeilen zum thema architektur in berlin im zusammenhang mit BER und den eher verspäteten versuchen, die letzten meter der berliner mauer einzureißen. die architektenkammer nutzt die austellung “da! architektur in und aus berlin” im stilwerk auch dafür, die jüngsten ergebnisse ihrer “architektur und schule“-initiative vorzustellen – einer initiative, die architektur und stadtplanung an die schulen bringt, um deren rolle und bedeutung in unserer modernen welt vermitteln zu helfen.

“da! architektur in und aus berlin” ist bis zum 23. märz im stilwerk, kantstraße 17, 10623 berlin zu sehen. öffnungszeiten: mo-sa 8:00 – 22:00 uhr und so 11:00 – 22:00 uhr. der eintritt ist frei. wegen einiger “meinungsverschiedenheiten” hinsichtlich einer formellen erlaubnis, die ausstellung zu fotografieren, gibt es leider keine galerie zu diesem artikel. pardon!



@ daz: druot, lacaton & vassal. tour bois le prêtre – transformation eines wohnhochhauses

Mittwoch, 27. Februar 2013

am 14. februar eröffnete das deutsche architektur zentrum seine jüngste ausstellung „druot, lacaton & vassal: tour bois le prêtre – transformation eines wohnhochhauses“. kuratiert wird die ausstellung vom berliner duo ilka & andreas ruby in zusammenarbeit mit der berliner architekturpraxis something fantastic. “druot, lacaton & vassal: tour bois le prêtre – transformation eines wohnhochhauses” wurde zuerst im deutschen architekturmuseum frankfurt dam gezeigt und erzählt die geschichte eines abrissreifen hochhauses im 17. arrondissement von paris.

wir haben das gebäude nie gesehen, aber allen berichten zufolge war der tour bois le prêtre in einem erbärmlichen zustand, seine tage waren gezählt. und wäre es ein hund gewesen, hätte sein besitzer nicht lange gezögert, ihn einschläfern zu lassen. die eigentümer des gebäudes hatten sich zum abriss entschlossen … und zum neubau am selben ort, denn trotz seines traurigen zustandes war der tour bois le prêtre komplett vermietet. da kamen die architekten frédéric druot, anne lacaton und jean-philippe vassal, und mit ihnen der plan, die marode struktur zu renovieren und aufzurüsten. in etwas weniger als zwei jahren und mit der hilfe einer stahlgerüsthülle von episch anmutenden drei metern tiefe wurden alle 97 wohnungen nicht nur renoviert, sondern um wintergärten und balkone erweitert. isolierung und eine neue fassade haben zur senkung der heizkosten um angeblich 60% geführt. folglich ist der tour bois le prêtre das europäische paradebeispiel für renovierung “älterer“ hochhäuser in innenstadtblöcken – als alternative zum abriss.

unter den für den beim tour bois le prêtre verfolgten ansatz sprechenden argumenten ist einerseits, dass kein mieter seine wohnung verlassen musste, wodurch der ärger und die kosten temporärer unterbringung erspart blieben. andererseits war da die reine ökonomie: in einem interview mit dem österreichischen “standard” wird anna lacaton dahingehend zitiert, dass abriss und neubau etwa 150.000 – 180.000 euro pro wohnung gekostet hätten, die renovierungskosten hingegen nur 40.000 – 60.000 pro wohnung betrugen.1. was natürlich recht überzeugende argumente sind. und zudem argumente, die sicherlich auch an anderen orten als paris geltend gemacht werden können, wie beispielsweise in, sagen wir… berlin.

ehrlich gesagt hatten wir vorab keine ahnung, wie die ausstellung organisiert ist und was die besucher erwartet, weil leider weder das daz noch das dam irgendwelche informationen dazu veröffentlicht hatten. aber wir gehen von fotos, zeichnungen, modellen und kurzen texten aus. was wir hingegen schon im voraus wussten, ist, dass neben den kuratoren ilka & andreas ruby auch die projektarchitektin anne lacaton an der eröffnung am 14. februar mit einer kurzen einleitung zum projekt in englischer sprache teilnehmen würde. druot, lacaton & vassal: tour bois le prêtre – transformation eines wohnhochhauses findet im deutschen architektur zentrum daz, in der köpenicker straße 48/49 aufgang a, in mitte statt. und zwar vom 15. februar bis zum 31. märz 2013. jeder ist willkommen und der eintritt ist frei. na dann!

1. http://www.dam-online.de/download/1076/121020_ein_balkon_fuer_madame.pdf.aspx (06.02.2013)

Deutsches Architektur Zentrum DAZ Berlin. Druot, Lacaton & Vassal Tour Bois le Prêtre Transformation eines Wohnhochhauses

deutsches architektur zentrum daz zeigt “druot, lacaton & vassal: tour bois le prêtre – transformation eines wohnhochhauses”



das dmy ruft!

Dienstag, 26. Februar 2013
designer, unternehmen und institutionen sind seit kurzem aufgerufen, sich für das nächste internationale designfestival dmy zu registrieren. bewerbungen für die folgenden drei sparten sind herzlich willkommen:

 

dmy aussteller > marken, unternehmen, designer, architekten

dmy neue talente > aufstrebende designer und architekten

dmy universitäten > schulen, hochschulen, akademien

 

genaue infos zum bewerbungsprozedere gibt es hier:
http://dmy-berlin.com/en/news/dmy-international-design-festival-2013

 



der handlebar table von jasper morrison

Montag, 25. Februar 2013

in unserem post über das projekt “kaufhaus des ostens” von 1984 der udk berlin haben wir ausführlich jasper morrisons essay im austellungskatalog, “the poet will not polish”, zitiert, in welchem er neue denkweisen im design diskutiert, insbesondere: “als marcel breuer eine fahrradlenkerstange sah, beschloss er, stühle mit demselben industriellen verfahren herzustellen. der neue welt-konstrukteur beschließt, die lenkerstange so zu verwenden, wie sie ist, und sich die mühe und kosten zu sparen, sie selbst zurechtzubiegen.“ handfeste beweise für das, was er damit meinte, sind jetzt in der neuen dauerausstellung “extraordinary stories about ordinary things” der sammlung des design museums london zu sehen.

handlebar table von jasper morrison in “extraordinary stories about ordinary things”, design museum london

den “handlebar table” hat morrison 1983 noch während seiner studienzeit an der kingston polytechnic entworfen und war nach morrisons eigenen Angaben sein erstes “kommerzielles” produkt.1. 10 stück wurden produziert und der junge morrison verdiente stolze 80 pfund pro verkauftem tisch. was vermutlich mehr pro stück ist, als er an vielen seiner jüngeren produkten verdiente – die inflation nicht berücksichtigt. gefertigt aus buche, glas und aluminium, ist der handlebar table einerseits ein typisches produkt seiner zeit, zu der junge designer versuchten, mit etablierten normen zu brechen und eine rolle für den neuen beruf des industriellen produktdesigners zu definieren. aber es ist gleichermaßen nach wie vor eine bezaubernde arbeit, und wenn man davorsteht – wie wir es in london das erste mal taten – erkennt man, wie maßgebend es bis heute ist. bezüglich des berliner designs zeigt der handlebar table, warum sich morrison so leicht in die entstehende “neue deutsche design”-bewegung um leute wie joachim stanitzek, andreas brandolini und axel kufus integrieren und so dazu beitragen konnte, dass das „kaufhaus des ostens“ ein so faszinierendes und bedeutendes projekt wurde.

“extraordinary stories about ordinary things” im design museum london

 2015 wird das london design museum umziehen und die ausstellung “extraordinary stories about ordinary things” repräsentiert auf vielfältige weise den offiziellen beginn dieses prozesses. nach dem umzug sieht die planung eine erweiterung der ständigen sammlung auf basis von “extraordinary stories about ordinary things” vor. und die, mit dieser ausstellung geschaffene basis verheißt einen späteren erfolg. mit den sechs in sich geschlossenen installationen zur erläuterung von design ist “extraordinary stories about ordinary things” wahrscheinlich nicht die vollständigste ausstellung, die man sich vorstellen kann, aber sie bietet ein amüsantes herumtoben durch’s design und nebenbei die ein oder andere neue erkenntnis. sowie eine wirklich faszinierende mischung von ausstellungsstücken.

außer dem handlebar table besteht eine beziehung zum berliner design auch durch jerszy symours gießkanne “pipe dreams” für magis aus dem jahr 2000 – ein objekt, das brillanter weiser, wirklich absolut brillant, neben jonathan ive und seinem mac ausgestellt wird – sowie durch das etwas ältere “hallesche service” von marguerite friedlaender für die königliche porzellan-manufaktur berlin – ein erfreulich reduziertes kaffeeservice aus keramik, das den weg für die moderne in sachen wohnaccessoires ebnete.

“extraordinary stories about ordinary things” im design museum london ist während der normalen öffnungszeiten des museums zu besichtigen. wir können jedem, der in london ist, einen besuch von ganzem herzen empfehlen. und dies nicht allein wegen des handlebar tables von jasper morrison. obwohl es das großartigste und exquisiteste stück der ganzen ausstellung ist.

1. http://designmuseum.org/media/item/79665/4636/jasper-morrison-handlebar-table-final-1.pdf. accessed 30.01.2013

farbenfroh, plastik, kindisch. pipe dreams von jerszy seymour für magis. und der erste imac.

Extraordinary Stories About Ordinary Things Design Museum London Hallesche Service Marguerite Friedlaender Königlichen Porzellan Manufaktur Berlin Marcel Breuer

hallesche service von marguerite friedlaender für die königliche-porzellan manufaktur berlin in einem regal und über marcel breuer stühlen

extraordinary stories about ordinary things @ design museum london

handlebar table von jasper morrison



gertrud arndt: eigentlich wollte ich ja architektin werden…

Freitag, 22. Februar 2013

am 29. januar eröffnete das bauhaus-archiv den letzten teil seiner “weiblichen” bauhaus-reihe mit einer, der weberin und photographin gertrud arndt gewidmeten ausstellung. der titel der ausstellung “eigentlich wollte ich ja architektin werden…” nimmt bezug auf den grund, aus dem gertrud arndt sich entschlossen hat, sich am bauhaus weimar einzuschreiben. das einzige problem war, dass es 1923 keine architekturabteilung am bauhaus weimar gab. wie übrigens auch zu keinem anderen zeitpunkt. folglich begann gertrud arndt, nach erfolgreicher absolvierung des vorkurses, mit dem studium der weberei, wobei ihr berühmtestes werk zweifellos der teppich war, den sie für walter gropius’ büro kreierte.

neben ihrem studium brachte sich gertrud arndt selbst das photographieren bei, das, neben ihrer natürlichen begabung für die weberei, nach abschluss des studiums den schwerpunkt ihrer kreativität bilden sollte. 1927 heiratete sie ihren studienkollegen alfred arndt. das paar verließ das bauhaus 1928, damit alfred seine architekturtätigkeit aufbauen konnte. sie kehrten allerdings 1929 zum bauhaus dessau zurück, als alfred zum direktor der ausbauabteilung mit den werkstätten für tischlerei, metall und wandmalerei ernannt wurde, eine stelle, die er dann bis 1931 innehatte. in dieser zeit hatte gertrud arndt keine formelle rolle oder beziehung zum bauhaus, allerdings schuf sie 1930 eine serie von 43 selbstportraits, die sogenannte “maskenprotrait”-serie, die auf vielfache weise ihre bekannteste arbeit wurde und auch eines der bekanntesten beispiele für bauhaus-photographie.

“eigentlich wollte ich ja architektin werden…” verspricht eine umfassende und so kaum dagewesene sammlung von arndts textildesign-, tufting- und photographieschaffen aus ihren jahren in weimar und dessau, aber auch eine detailliertere erforschung der frau hinter den werken. zusätzlich zur ausstellung hat das bauhaus-archiv berlin ein begleitprogramm organisiert, das unter anderem aus einer einführung in die photographie-technologie der 20er und 30er jahre von markus hawlik und einer demonstration der möglichkeiten des bauhaus-webstuhls der weberin ilsebill zintel besteht. “eigentlich wollte ich ja architektin werden… gertrud arndt, bauhaus weberin und photographin 1923-1931″ läuft im bauhaus-archiv berlin noch bis zum 22. april 2013. details zur ausstellung sind unter http://www.bauhaus.de/aktuelles/sonderausstellungen zu finden.

beispiele des textildesigns von gertrud arndt, wie im bauhaus gesehen @ art as life, barbican gallery london



abschlussarbeiten der design akademie-abgänger

Freitag, 22. Februar 2013

noch heute und morgen könnt ihr die abschlussausstellung “selected_13.1 – changing perception” der absolventen des bachelorstudiengangs kommunikationsdesign der design akademie berlin sehen. themen und schwerpunkte der im aufbau haus gezeigten ausstellung sind die wahrnehmung und flüchtigkeit des digitalen bilderstroms, interaktive webportale, ein magazin für kulturelle wahrnehmung, ausgestorbene begriffe und exotische produkte. weitere infos zur ausstellung gibt es hier: http://www.design-akademie-berlin.de/selected.html

selected_13.1 – changing perception

20. bis 23 februar 2013, täglich von 14 bis 18 uhr

@ aufbau haus 
am moritzplatz, 
prinzenstraße 85
 in 10969 berlin

http://www.design-akademie-berlin.de/selected.html