obwohl das dmy berlin für innovationen und experimente bekannt ist, findet man dort auch gutes, qualitativ hochwertiges, traditionelles handwerk. so wie an sigurd larsens stand “architecture and design”.
nach abschluss seines architekturstudiums an der royal academy of fine arts in kopenhagen, gründete sigurd 2009 in berlin sein eigenes studio. er arbeitet dort vor allem an projekten in den bereichen design, kunst und architektur und kombiniert diese auch gerne mal.
das highlight seiner möbelkollektion ist auf jeden fall der “concrete table” mit seiner genialen ecke zum anpflanzen von käutern. der “concrete table” gehört zu diesen produkten, die gar nicht erst versuchen, irgendwas ausgefallenes zu machen, sondern sich einfach bemühen, das, was sie tun, besser zu machen als irgendjemand anderes. und unserer ansicht nach gelingt das hier sehr gut.
außerdem hat uns das “daybed sideboard” sehr gut gefallen. weniger aufgrund seiner doppelfunktion, sondern deshalb, weil es dank der kombination aus kiefernholz und leder in seiner eleganten, dezenten und unauffälligen form zu den luxuriöseren beispielen seiner art gehört, die wir in letzter zeit gesehen haben. die “bett”-funktion ist zwar schön und stabil, so dass sie auch als improvisierte sitzgelegenheit/tisch benutzt werden kann, aber der stauraum ist unserer ansicht nach einfach nicht groß genug, um die bezeichnung “sideboard” zu rechtfertigen. dafür kann man darin immerhin jede menge kleine, flache gegenstände verstauen. ebenso ansprechend wie das stück selbst ist die tatsache, dass “daybed sideboard” – wie alle stücke aus sigurd larsens möbelkollektion – in kooperation mit lokalen berliner handwerkern kreiert wurde.
mehr infos über den “concrete table”, das “daybed sideboar” und alle anderen projekte von sigurd larsen gibt’s unter http://sigurdlarsen.eu
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