Archiv für Januar 2012


auftakt für die transmediale 2k + 12

Dienstag, 31. Januar 2012

heute startete die transmediale 2k + 12. das videofilmfest wartet erneut mit spannenden projekten auf. die transmediale diskutiert künstlerische, spekulative und reflektierende positionen an den schnittstellen von kunst, technologie und kultur. als transdisziplinäre plattform sucht sie immer wieder nach neuen ausdrucksformen. und: in diesem jahr feiert sie zudem ihr 25. jubiläum. herzlichen glückwunsch und weiter so! noch bis zum 5. februar…

alle infos zur transmediale findet ihr hier: http://www.transmediale.de/de



produktdesigner aufgepasst: coca-cola design+ award

Dienstag, 31. Januar 2012

noch 36 tage bis zum abgabeschluss für den wettbewerb “coca-cola design+ award”. mitmachen lohnt sich, denn es winken tolle preisgelder! gesucht wird die mehrweg-getränkekiste der zukunft. diese muss natürlich praktikabel, umweltfreundlich und originell designt sein. eine spannende aufgabe! wie sieht die getränkekiste der zukunft aus? welchen veränderten anforderungen muss sie genügen? welche rolle spielen der demografische wandel, veränderte haushaltsgrößen und neue anforderungen an wohnraum ? aufgerufen sind alle nachwuchsdesigner. also macht mit! alle infos zum coca-cola design+ award gibt es im netz uner: http://coca-cola.jovoto.com/?utm_source=Outreach%2Bcoke&utm_medium=banner&utm_campaign=DesignmadeinGermany



good design is a tough job

Dienstag, 31. Januar 2012

die strichpunkt-inhaber kirsten dietz und jochen rädeker verraten in einem 400 seiten-manifest das geheimnis ihres erfolges. “good design is a tough job” fasst in 20 thesen zusammen, was einen im designberuf weiterbringt. dazu gehört z.b. der mut, unbequem zu sein. ein sehr interessantes und natürlich schön getsaltetes buch mit lektionen von den besten!

good design is a tough job

verlag schmidt, mainz

isbn-13: 978-3874398275

http://blog.strichpunkt-design.de/2011/10/13/good-design-is-a-tough-job-2/



designpreis der bundesrepublik deutschland: dmy berlin als neuer veranstalter

Montag, 30. Januar 2012

2012 werden die veranstalter vom dmy berlin wahrscheinlich alle hände voll zu tun haben. sie werden nämlich nicht nur das 10. jubiläum des berliner festivals feiern, berlins auftritt in mailand mit organisieren und die letzten vorbereitungen für ihre ersten festivals in übersee treffen, sondern auch noch den designpreis der bundesrepublik deutschland, deutschlands höchster designauszeichnung, ausrichten. 1969 vom bundesministerium für wirtschaft und technologie ins leben gerufen, wurde die auszeichnung bisher vom rat für formgebung organisiert. doch im zuge einer umgestaltung und überlegungen zur zukünftigen finanzierung solcher externer projekte, wurde die organisation des wettbewerbes öffentlich ausgeschrieben.

and the winner was: das dmy. gewonnen haben die berliner mit einem konzept, das allerhand änderungen im wettbewerb vorsieht – änderungen, die dem wettbewerb unserer ansicht nach eine unverkennbare dmy-aura verleihen.

erstens: bisher war es so, dass jeder, der einen beitrag für den wettbewerb eingereicht hat, automatisch auch “nominiert” war und somit für sich als solches werben konnte. 2012 wird dieses verfahren dahingehend geändert, als die tatsächliche “nominierung” der eingereichten beiträge erst durch eine wettbewerbsjury geschieht. dieses verfahren reduziert die anzahl und erhöht – zumindest theoretisch – die qualität der designer, die teil des wettbewerbes sind. nominiert wird bei einer ausstellung aller arbeiten und findet parallel – sowohl im zeitlichen als auch räumlichen sinne – zum dmy berlin im juni statt. sofern unsere information korrekt ist – und in anbetracht unserer quelle haben wir eigentlich keinen grund dies anzuzweifeln – heißt das, dass das dmy in diesem jahr wohl eine weitaus größere fläche im tempelhof anmieten wird…

zweitens: die teilnahme gibt es jetzt zum all-inclusive-preis. durch eine feste gebühr in höhe von 350 euro soll der zugang für alle erleichtert werden, wodurch mehr junge designer und kleinere hersteller dazu ermutigt werden sollen sich zu bewerben. die neue strategie erinnert nicht nur stark an das konzept des dmy festivals, sondern verbannt auch gleich den üblichen designpreis-wahnsinn, bei dem die gewinner nicht selten eine prämie für das gewinnen zahlen müssen.

was sich allerdings nicht ändern wird, ist, dass die wettbewerbsteilnehmer entweder bereits eine nationale und/oder internationale auszeichnung gewonnen haben oder von einer landesregierung für einen preis nominiert worden sein müssen. dieses selektionskriterium soll für eine vorauswahl in die besten der besten sorgen. natürlich setzt das voraus, dass die anderen wettbewerbe wissen, wer diese sind…

außerdem ändern wird sich, dass die siegerehrung des designpreises der bundesrepublik deutschland nicht länger während der ambiente in frankfurt, sondern im oktober bei einem feierlichen festakt in berlin stattfinden wird.

design. berlin. oktober…

wir haben keine informationen darüber, ob die verleihung während der qubique geplant ist. dafür gibt es aber eigentlich auch keinen grund, da die meisten gewinner nichts mit möbeln zu tun haben. glaubt man den offiziellen qubique-zahlen, halten sich während der messe allerdings eine beachtliche zahl designjournalisten und anderer fachleute aus der branche in berlin auf und so scheint es ja nur logisch, die preisverleihung zu beginn der qubique stattfinden zu lassen und so eine maximale resonanz zu erzielen – besonders international… für uns ergäbe das zumindest sinn – genau wie alles andere, das zu einer engeren und freundlicheren koexistenz von dmy und qubique führt. denn letztlich kommt doch alles berlin zugute…

wir werden euch auf jeden fall auf dem laufenden halten.

bei der offiziellen pressekonferenz wurde erklärt, dass die entscheidung, die organisation von deutschlands offiziellem designpreis dem dmy zuzusprechen, von frankfurt oder dem rat für formgebung nicht als beleidigung verstanden werden solle. – das mag sein… wir jedenfalls sehen es definitiv als zeichen für eine zunehmende fokussierung der deutschen designkompetenz in berlin, für den fortschreitenden abbau der alten ordnung und für die wachsende anerkennung der professionalisierung innerhalb der berliner designcommunity. …und natürlich für die anerkennung der arbeit vom dmy im laufe der letzten zehn jahre. stellt euch nur mal vor, design mai hätte nicht aufgehört…

ob es der berliner designszene tatsächlich etwas nützt, wenn der preis in der hauptstadt verliehen wird, bleibt natürlich noch abzuwarten und die vereinbarung mit dem dmy berlin gilt zunächst nur für 2012, allerdings mit der festen option auf verlängerung, wenn alle parteien zufrieden sind.

wir sehen es auf jeden fall als schritt in die richtige richtung.

Designpreis der Bundesrepublik Deutschland

designpreis der bundesrepublik deutschland 2012: organisiert von dmy berlin

stated


deadline für beste plakate endet am montag!

Samstag, 28. Januar 2012

plakatemacher und -gestalter schnell angemeldet: noch bis montag habt ihr die gelegenheit, eure schönsten plakatentwürfe einzureichen. es läuft mal wieder der wettbewerb “100 beste plakate”. die registrierung erfolgt online. ihr müsst lediglich ein pdf von eurem eigenen favorit und eure kontaktdaten hochladen. die zweite bewerbungsrunde findet dann nach einer vorauswahl im februar statt. alle infos zur teilnahme findet ihr hier



geniale photoausstellung: für immer jung

Samstag, 28. Januar 2012

noch bis 5. februar könnt ihr eine wahrlich witzige sammlung von photos sehen: das deutsche historische museum wartet mit werken unserer jüngsten photographen aus den letzten 5o jahren auf. gezeigt werden 600 der über 10.000 photos, die im rahmen des deutschen jugendfotopreises seit 1961 eingereicht wurden. die themenvielfalt ist enorm und so mancher schnappschuss ist ein prima zeitzeugnis. geniale idee – fette ausstellung!

für immer jung – 50 jahre deutscher jugendfotopreis

12. november 2011 bis 5. februar 2012

täglich 10 bis 18 uhr

@ deutsches historisches museum

unter den linden, hinter dem zeughaus, 10117 berlin

tel. 20304-444

http://www.dhm.de/ausstellungen/fuer-immer-jung/



bauhaus-archiv berlin: die kaiserliche villa katsura. fotografien von ishimoto yasuhiro

Donnerstag, 26. Januar 2012

am 18. januar eröffnet das bauhaus-archiv berlin seine neueste ausstellung: fotografien der kaiserlichen villa katsura des japanisch-amerikanischen fotografen ishimoto yasuhiro. in der ersten hälfte des 17. jahrhunderts erbaut, gehört die kaiserliche villa katsura nicht nur zu den bedeutendsten architektonischen werken japans, sondern beeinflusste und inspirierte genauso moderne architekten, die katsura besucht haben – darunter auch bruno taut und le corbusier. walter gropius besuchte katsura ebenfalls und entdeckte in der villa zugleich die prinzipien, auf denen die moderne architektur fußt. 1960 gab er das buch “katsura: tradition and creation in japanese architecture” mit heraus, in dem 1953/54 von ishimoto yasuhiro aufgenommener schwarz-weiß-fotografien enthalten sind.

nach seinem studium am chicago institute of design – dem nachfolgeinstitut von laszlo moholy-nagys kurzlebigem new bauhaus – erhielt ishimoto yasuhiro vom new yorker museum of modern art den auftrag, die kaiserliche villa katsura zu fotografieren. in einer für die damalige zeit neuartigen technik in der architekturfotografie, entschied sich yasuhiro dafür, fotos vom gesamten gebäude oder große panoramaaufnahmen zu vermeiden und konzentrierte sich stattdessen auf die details. wenn auch oft abstrakt, so ist das abgebildete doch deutlich zu erkennen und die fotografien erlauben in ihrem detailreichtum einen weitaus intimeren und provokanteren blick als es sonst möglich gewesen wäre. dabei beweisen sie auf ausdrucksvolle weise sowohl das können des fotografen als auch des architekten.

für diejenigen, die mehr über den hintergrund und den späteren einfluss der kaiserlichen villa katsura lernen möchten, veranstaltet das bauhaus archiv zwei rahmenevents. am mittwoch, den 8. februar, hält dr. manfred speidel einen vortrag zum thema “katsura: das architektonische weltwunder japans? von bruno taut 1934 bis walter gropius 1960″. anschließend folgt der kurzfilm “katsura” von 1972. am mittwoch, den 7. märz, wird antje papist-matsuo von der fu berlin “imagination japan – die katsura villa als abbild des anderen” besprechen.

“die kaiserliche villa katsura. fotografien von ishimoto yasuhiro” findet bis zum 12. märz 2012 im bauhaus-archiv statt und zeigt 38 bilder – 8 davon sind eine leihgabe von yasuhiros lehrer harry callahan und die übrigen 30 entstammen einer sammlung von 55 bildern, die ishimoto yasuhiro selbst 2011 dem bauhaus-archiv geschenkt hat.

mehr infos gibt’s unter http://bauhaus.de

im sinne der ausstellung ist die zusammenstellung unserer fotos unsere ganz persönliche hommage an ishimoto yasuhiros fotografien.



mit plattform d elektroautos inspizieren

Donnerstag, 26. Januar 2012

heute abend reiht sich ein weiterer vortrag in die plattform d-reihe ein: im kontext ihrer fachrichtungen diskutieren der verkehrswissenschaftler dr. oliver schwedes und designer marcus keichel das potenzial von elektroautos und deren integration in unsere gesellschaft. plattform d lädt damit zum achtzehnten mal designbegeisterte ein: einmal pro monat sprechen dort interessante köpfe zu aktuellen designthemen und fördern so den austausch zwischen jungen und etablierten designern.

mythos elektroauto bei plattform d

26. januar 2012 um 20 uhr

@ erstererster

pappelallee 69 in 10437 berlin

http://www.erstererster.de/labor/plattform-d/



typisch typo!

Mittwoch, 25. Januar 2012

noch bis sonntag zeigt die mota italic gallery in der ausstellung „rotation, reflection, repetition, repetition“ 44 typographische muster, die von studenten der universität der künste entworfen wurden. frei nach dem ausstellungsmotto machten sich die angehenden designer an das spiel mit rotation, reflektion und wiederholung und schufen herrliche typographiemuster. die ergebnisse können sich sehen lassen! infos zu „rotation, reflection, repetition, repetition“ gibt es im netz unter: http://www.motaitalic.com/gallery/exhibitions/rotation-reflection-repetition-repetition

rotation, reflection, repetition, repetition

4. bis 29. januar 2012

di bis fr von 10 bis 18 uhr & sa von 12 bis 18 uhr

@ mota italic gallery

schliemannstraße 34 in 10437 berlin

http://www.motaitalic.com/gallery/exhibitions/rotation-reflection-repetition-repetition



spree meets rhein… imm cologne 2012

Mittwoch, 25. Januar 2012

für die meisten designer beginnt und endet das jahr im april in mailand. streng genommen beginnt es aber eigentlich im januar in köln bei der imm… in diesem jahr waren bei der imm wie gewohnt die berliner designer auffällig stark präsentiert. im laufe der nächsten tage werden wir daher von der imm und ihren rahmenveranstaltungen eine reihe von interviews und berichten posten. zur einstimmung gibt es schon mal die fotos einiger berliner leckerbissen. wie immer natürlich ohne gewähr auf vollständigkeit und wir entschuldigen uns bei allen berliner designern, die wir vergessen haben. es ist bestimmt nichts persönliches…

IMM Köln 2012 Herbert Hirche Santa Lucia Richard Lampertsanta lucia von herbert hirche

IMM Köln 2012 jäll toftajäll & tofta

IMM Köln 2012  Michael Hilgers flatmate müller möbelwerkstattenflatmate von michael hilgers

IMM Köln 2012 design braucht täter hammer jung porzellanhammer von jung porzellan

IMM Köln 2012 Elisa Strozyk Wooden Carpet Böwerwood carpet von elisa strozyk

IMM Köln 2012 Computer Side Table LS 05 Lippert Studios Müller Möbelfabrikationls 05 von lippert studios

IMM Köln 2012 Stephanie Jasny FRAME CHAIRframe chair von stephanie jasny

IMM Köln 2012 hering Berlinhering berlin

IMM Köln 2012 Aylin Kayser Schrank 11schrank 11 von aylin kayser

IMM Köln 2012 Magic Rupert Kopp Moxmagic von robert kopp

IMM Köln 2012 Yu-Chih Chang Tsuo-Ning Hu Type Ytype y von yu-chih chang und tsuo-ning hu

IMM Köln 2012 Hertel & Klarhoefer Rocher Ligne Rosetrocher von hertel & klarhoefer

IMM Köln 2012 Loll e27 Pulpololl von e27

IMM Köln 2012 Lee Sanghyeok Listen to your handslisten to your hands von lee sanghyeok

IMM Köln 2012 BYRK Möbelbyrk möbel