Archiv für Juni 2011


schweizer wohndesign bei hans-peter jochum

Donnerstag, 30. Juni 2011

mitte des vergangenenen jahrhunderts (ca. 1930 bis 1960) haben unsere schweizer nachbarn eine reihe bemerkenswerter möbel hervorgebracht. seien es die klaren und ornamentlosen möbelstücke des bauhaus-schülers hans bellmann, die produkte von max bill, das erste wohnhilfeprogramm mit selbst zusammenbaubaren objekten von jacob müller oder die faszinierenden all-round-leuchten von rosemarie und rico baltensweiler… die ausstellung “design schweiz” bei hans-peter jochum widmet sich dieser spannenden epoche. weitere “beleuchtete” schweizer designpioniere sind dabei kurt thut, uli wieser und max ernst haefeli und sein legendärer volksschrank. das lohnt sich!

design schweiz

@ hans-peter jochum. historical objects of the 20th century

23. juni bis 30. juli 2011

mi bis fr von 14 bis 18.30 uhr & sa von 11 bis 16 uhr

knesebeckstraße 54 in 10623 berlin

tel. 030 8821612

hpjochum@snafu.de

www.hpjochum.de/Design%20Schweiz.html



gekürt: die 100 besten plakate des letzten jahres

Donnerstag, 30. Juni 2011

noch bis zum 17. juli kann man die 100 prämierten besten plakate des deutschen sprachraums aus dem vergangenen jahr bestaunen. die gewinner des wettbewerbes “100 beste plakate ’10 deutschland österreich schweiz” sind erneut im foyer des kulturforums am potsdamer platz ausgestellt. die kunstbibliothek der staatlichen museen zu berlin wählte mit unterstützung einer hochkarätig besetzten jury aus über 1.600 plakaten die 100 schönsten motive aus. der wettbewerb ist mittlerweile zu einer wichtigen institution der aktuellen europäischen plakatdesignszene herangereift. mehr zum thema gibt es im internet unter: http://www.100-beste-plakate.de/2010/ausst_10.htm#Berlin.

100 beste plakate ’10 deutschland österreich schweiz

24. juni bis 17. juli 2011

di bis fr von 10 bis 18 uhr/do bis 22 uhr/sa & so von 11 bis 18 uhr

@ foyer kulturforum potsdamer platz, staatliche museen zu berlin

matthäikirchplatz 6 in 10785 berlin

http://www.100-beste-plakate.de/2010/ausst_10.htm#Berlin



dmy berlin 2011: poetry happens – made in berlin

Donnerstag, 30. Juni 2011

seit 2008 sind berliner designer in mailand mit der platform “made in berlin” vertreten, die vom dmy berlin und create berlin organisiert wird. für 2011 haben die designer tim brauns, werner aisslinger und fabien dumas die zügel übernommen und die show “poetry happens – made in berlin” auf die beine gestellt.

vor der ausstellung auf dem dmy berlin 2011, haben wir mit dem co-organisator tim brauns von e27 über die hintergründe zur ausstellung und die aktuelle verfassung der berliner designszene geplaudert.

minimumblog: was ist die idee hinter “poetry happens – made in berlin”?

tim brauns: ursprünglich wollten wir die erste 3-d-interpretation eines entwurfs präsentieren, denn in diesen ersten 3-d-modellen findet man oft viel mehr der original-ideen als dann noch übrig ist wenn das objekt durch die verschiedenen entwicklungs- und marketingstadien gegangen ist. wir wollten eigentlich 80 internationale designer einladen, aber aus organisatorischen gründen haben wir uns letztendlich auf berlin plus ein paar freunde aus dem netzwerk (wie studio makkink & bey präsentiert von galerie helmrinderknecht oder marre moerel aus spanien) beschränkt. das war wie gesagt der ursprüngliche plan, aber wie es so oft ist: wir wollten dann für mailand – die größte und best-besuchte möbelmesse der welt – etwas schönere prototypen als die groben ersten entwürfe, haben also doch alles ein bisschen aufgehübscht. die eigentliche idee finden wir aber nach wie vor gut und interessant und können sie hoffentlich nächstes jahr weiterentwickeln.

minimumblog: bezieht sich die weiterentwicklung des projekts nur auf berlin oder gibt es pläne, das netzwerk zu erweitern?

tim brauns:  titel und konzept sollten beibehalten werden, aber ich würde trotzdem gern expandieren. gutes design ist nicht an einen bestimmten geografischen ort gebunden.

minimumblog: e27 hat unter anderem die lampe pit out präsentiert. wie passt pit out in poetry happens?

tim brauns: pit out ist eine sehr strikte weiterentwicklung eines bestehenden produktes. die kleinere ausführung hat keinen fuß, sondern eine spatenförmige verlängerung, die man in den boden stechen kann. wenn wir mit potentiellen herstellern sprechen, heißt es dann natürlich gleich: “aber wir wollen sie auch auf terrassen nutzen”, da fängt dann wieder dieser prozess der erzwungenen änderungen an. mit der pit xl ist es ähnlich: da sie drei meter hoch ist, kann sie nicht wirklich innen eingesetzt werden. also fragen produzenten, ob wir sie nicht zweieinhalb meter hoch machen können, damit sie wenigstens in räume mit hohen decken passt… wir lehnen sowas natürlich nicht kategorisch ab, aber wir arbeiten lieber mit dem hersteller zusammen an einer alternativen lösung.

minimumblog: was sollen dmy-besucher von der poetry happens ausstellung mitnehmen?

tim brauns: zunächst sollten sie die ideen hinter den objekten verstehen, die formen oder die gedanklichen konzepte. dann sollten sie die verschiedenen beteiligten designstudios erkennen. sie arbeiten alle sehr unterschiedlich, gehen anders an projekte heran. wenn man sich eine weile mit dem portfolio eines designstudios befasst, kann man oft ziemlich viel aus einem individuellen stück herauslesen.

minimumblog: sie sind berliner. wie lebendig ist die berliner szene momentan?  ist es anders als vor fünf oder zehn jahren?

tim brauns: es gibt viel kreativität in berlin. das hat zum einen mit der geschichte der stadt zu tun, zum anderen kann man hier relativ günstig leben und arbeiten. diese kombination zieht viele kreative an. was wir hier eigentlich nicht haben, ist die industrie. in den letzten jahren haben sich viele designer hier niedergelassen. das hat alles viel professioneller gemacht. nehmen wir hella jongerius, jerszy seymour oder werner aisslinger, der ja schon länger hier ist:  sie sind aushängeschilder die uns auch internationale aufmerksamkeit gebracht haben. während berliner designer früher mehr oder weniger auf das angewiesen waren, was sie selbst produzieren konnten, gibt es heutzutage mehr beziehungen zu produzenten außerhalb. design in berlin wächst also mit der anzahl der designer und mit der steigenden professionalität.

poetry happens ist teil des dmy berlin. bilder von poetry happens in mailand gibt es auf ettlabens flickr.



benjamin huberts materiality

Mittwoch, 29. Juni 2011

benjamin hubert – ein name, der in letzter zeit häufiger zu vernehmen ist… der 27-jährige jungdesigner stellt momentan im direktorenhaus direkt an der spree aus. in seiner ersten werkschau erlaubt uns benjamin vor allem einblicke in den für ihn typischen designprozess. anhand der präsentierten objekte demonstriert er dem besucher den weg vom produzierten objekt zurück zur ursprünglichen idee. seine ausstellung ist umfangreich, und ja, dem engländer wird eine wahnsinnig hohe produktivität nachgesagt. zusammen mit benjamin stellen weitere nachwuchsdesigner ihre neuen objekte vor, unter ihnen daniel becker, david de moutis, allessandro grassi, jestke visser, ralf frickel und alexander pelikan. mehr infos zu allen gibt es im netz unter: www.direktorenhaus.com

materiality von benjamin hubert

3. juni bis 30. august 2011, mi bis fr von 10 bis 18.30 uhr

@ illustrative e.v. // direktorenhaus

am krögel 2 in 10179 berlin

tel. 030 27572017

www.direktorenhaus.com



beta tank-objekte

Mittwoch, 29. Juni 2011

“what’s the difference between design and art? what if objects could memorize their history? and how can you see with your skin?” diese und andere fragen versucht die einzelaustellung der produktdesignpraxis beta tank im kürzlich eröffneten gestalten space zu beantworten. noch bis zum 3. juli stellt beta tank sophienstraße 21 aus und präsentiert objekte ihrer projekte “taxing art” und “sensory substitution”. mit dabei sind u.a. der galila chair oder auch der pyramid table. beta tank möchte durch seine besonderen und auffälligen designobjekte soziale botschaften streuen und eine diskussion jenseits von ästhetik und funktion anregen. dann lassen wir uns überraschen…

beta tank @ gestalten space

sophienstraße 21 in 10178 berlin

mi bis mo von 10 bis 20 uhr

www.betatank.net

www.gestalten.com/space#beta_tank



ungewöhnlich sitzen bei appel

Mittwoch, 29. Juni 2011

noch bis samstag können designinteressierte und möbelvernarrte außergewöhnliche bis seltsame sitzmöglichkeiten bestaunen: die appel design galerie in der torstraße zeigt mit “extraordinary seats” ausgefallene modelle von tititna ammanati & giampiero vitelli, cesare casati & emanuele ponzio, vincent dubourg, hyungshin hwang, jeonseob kim, marc newson, paolo pallucco & mirielle rivier, bernhard rancillac und vladi rapaport. prädikat: sehr witzig! also nix wie hin und es sich bequem machen!

extraordinary seats (noch bis zum 2. juli)

@ appel design galerie

torstraße 114 in 10119 berlin

täglich 12-18 uhr, so geschlossen

tel. 030 32518160

www.appel-design.com



die moderne im blick. albert renger-patzsch fotografiert das fagus-werk

Mittwoch, 29. Juni 2011

am 22. juni hat das bauhaus-archiv berlin seine “sommer”-ausstellung eröffnet: “die moderne im blick. albert renger-patzsch fotografiert das fagus-werk”.

das von walter gropius und adolf meyer entworfene fagus-werk in alfeld (leine) war 1911 einer der ersten modernen bauten und wurde gerade von der unesco zum weltkulturerbe erklärt.

für die kuratoren der bauhaus-archiv-ausstellung ist das fagus-werk allerdings lediglich vehikel für die erkundung der fotografischen arbeiten von albert renger-patzsch. “die moderne im blick. albert renger-patzsch fotografiert das fagus-werk” zeigt 90 fotografien vom gebäudes selbst, den produkten und den eigentümern.

außerdem sind 40 bilder von deformierten und gesunden fußskeletten sowie richtigen und falschen schuhwerks zu sehen, die der vertreter der neuen sachlichkeit renger-patzsch für den orthopäden august weinert gemacht hat. ergänzt wird die ausstellung durch 50 fotografien von renger-patzsch aus der privaten sammlung des fagus-juniorchefs karl benscheidt jr. und ist damit eine der bisher umfassendsten zusammenstellungen der arbeiten von albert renger-patzsch.

“die moderne im blick. albert renger-patzsch fotografiert das fagus-werk” läuft im bauhaus-archiv berlin, klingelhöferstr. 14, 10785 berlin vom 22. juni bis 29. august 2011.

am 14. august organisiert das bauhaus-archiv einen ausflug zum fagus-werk nach alfeld (leine).

nähere informationen gibt es unter www.bauhaus.de

Die Moderne im Blick Fagus Werk Photographs by Albert Renger-Patzsch

"die moderne im blick" fagus-werk fotografiert von albert renger-patzsch (© albert renger-patzsch archiv – ann und jürgen wilde, zülpich / vg bild-kunst bonn 2011)



dmy berlin 2011 – open design now: why design cannot remain exclusive

Dienstag, 28. Juni 2011

wenn wir auf der dmy-woche etwas gelernt haben, dann dass die leute, die mit open design zu tun haben, sehr leidenschaftlich bei der sache sind. diskussionen mit ihnen sind entsprechend lang, aber auch sehr unterhaltsam.

unser interesse hängt mit dem neuen buch “open design now: why design cannot remain exclusive” zusammen. initiiert von premsela, creative commons netherlands und waag society, ist “open design now” die erste übergreifende bestandsaufnahme und analyse zum thema open design, seiner funktion und seiner zukunft. die offizielle buchpräsentation gab es zum dmy 2011 im planet modulor in berlin.

unser interview mit open-design-pionier ronen kadushin wird hier in kürze erscheinen. unser interview mit dem premsala-programmdirektor und co-editor von “open design now” roel klaassen veröffentlichen wir aus platzgründe in zwei teilen. im zweiten teil geht es um roels persönliche beziehung zu open design und seine gedanken dazu, wohin die reise geht. im ersten teil geht es – natürlich – um das neue buch “open design now” selbst.

minimumblog: die offensichtliche erste frage: warum das buch?

roel klaassen: es hat alles vor ungefähr drei jahren angefangen. ich habe mit bas van abel von waag society über das fablab gesprochen, in dem es 3d-drucker, laserdrucker, laserschneider, etc. gab. bas erzählte mir, dass das lab nur für spielereien benutzt würde, z.b. um tassen zu produzieren. niemand hat es für design benutzt. also haben wir einen “unlimited design contest” ausgerufen um die leute dazu zu bewegen, die technologie wirklich zum designen zu nutzen. an dem wettbewerb konnten sich sowohl professionelle designer als auch amateure beteiligen, die einzige bedingung war, dass die designs hochgeladen und für alle zugänglich und nutzbar gemacht werden sollten.

das interessante war, dass niemand die entwürfe der anderen teilnehmer kopiert hat. du darfst kopieren, du kannst kopieren, du sollst kopieren… und niemand hat es gemacht! letztes jahr auf dem dmy berlin  hatten wir beim makers lab dann die idee zum buch. wenn die designer und die öffentlichkeit kein verlangen haben zu teilen und zu kopieren, dann sollte man über das thema auch etwas mehr schreiben und debattieren.

also gab es letztes jahr auf dem dmy einen open workshop zum inhalt und zum layout des buches. solche bücher sind normalerweise entweder “how to do it”-bücher mit bildern und anleitungen oder es sind wissenschaftliche abhandlungen oder hübsche bildbände. wir haben uns entschlossen, nicht nur eine von diesen varianten sondern alle drei zu bedienen, weil wir designer, akademiker und die breite öffentlichkeit gleichermaßen ansprechen wollten.

minimumblog: der titel “open design now” ist ein gewagtes statement, das zwei offensichtliche fragen aufwirft: 1. warum open design und 2. warum jetzt?

roel klaassen: weil es bereits passiert. design ist eine der letzten disziplinen die beeinflusst werden durch die kombination aus digitaler technolgie und globalisierung durch das internet. wir konnten das in der musik, bei videos und büchern beobachten. in diesen drei fällen war die industrie dagegen und hat dicht gemacht. jetzt leidet die branche immens, da der lauf der dinge nicht gestoppt werden konnte. die etwas defensive antwort auf die frage lautet also: wir müssen! wir können eigentlich gar nicht anders als “open” und “jetzt”.

die positive antwort ist: weil es interessant ist. dies sind die jahre, in denen die interessanten, überraschenden dinge passieren. open design wird herkömmliches design nicht ersetzen sondern ergänzen. im open design finden wir innovationen und lösungen für unsere gesellschaft, im open design geht es nicht nur um design sondern auch wie wir mit unserer welt umgehen. heutzutage sind probleme recht schwierig zu lösen – sei es der verkehrsstau in berlin oder die wasserversorgung in afrika. mit herkömmlichen denkweisen kommt man da nicht weit, wenn aber menschen ihre ideen teilen, lassen sich vielleicht lösungen finden, die eine person oder institution allein nicht finden würde.

minimumblog: und warum jetzt und nicht seit fünf jahren oder in fünf jahren?

roel klaassen: wir haben das wort nicht im sinne von “jetzt, zu diesem zeitpunkt” daran gehängt, sondern wollten einfach, dass die leute es jetzt lesen. mit “now” wollen wir verdeutlichen, dass es passiert, dass es interessant ist und die möglichkeit besteht, dinge zu ändern mit denen man unzufrieden ist.

minimumblog: es ist ein open-design-buch. wird es auch ein online-buch sein, in dem leser kommentieren bzw. aus dem leser inhalte adaptieren können?

roel klaassen: das buch wird unter einer creative-commons-lizenz veröffentlicht. ich brauchte ein paar meetings bis ich den verleger davon überezeugen konnte. natürlich wird es das buch auch online geben, aber noch nicht gleich. wir müssen dem verlag etwas zeit geben um ein paar hard-copy-exemplare zu verkaufen. wird werden es aber kapitel für kapitel online veröffentlichen – alle ein bis zwei monate ein neues kapitel.

in der ersten version wird man noch nicht kommentieren können, weil wir keinen blog daraus machen wollten. es wird aber hoffentlich eine zweite ausgabe mit neuen ansätzen und neuen fallstudien geben. wir stellen uns nicht hin und sagen, das ist das buch und das war’s. es ist vielmehr das erste buch. wenn die zweite version erscheint, wird es neue autoren und neues material enthalten. also ja, ein gedrucktes buch ist eine seltsame plattform für ein solches thema, aber wenn man das nicht mal macht, schwebt alles über jahre in der luft ohne dass etwas konkretes passiert.

minimumblog: eine letzte frage: das buch wurde hauptsächlich von niederländischen insitutionen zusammengestellt, droog haben ihr “design for download” projekt in mailand vorgestellt. ist holland im moment das zentrum für open design? oder schreien sie nur am lautesten?

roel klaassen: lassen sie uns mal bescheiden und ernst bleiben (lacht). natürlich schreien wir nicht am lautesten, wir stehen einfach ganz oben. in den niederlanden sind die voraussetzungen für die entwicklung ganz gut, da wir eine eher offene soziale struktur haben und auch keine große designorientierte branche. designer arbeiten vorwiegend selbstständig, brauchen sich also gegenseitig um produkte herzustellen und sind von vornherein bereit, zu teilen und zu kooperieren. holland ist ein guter nährboden für open design, aber wir sind auch nur ein kleines land – ein kleines land mit vielen designern.

weitere details zum buch “open design now” (herausgegeben von bis publishers) gibt es unter http://opendesignnow.org

dmy berlin open design now book launch

open design now. (ein open source bild des covers... sozusagen)



design miami/basel 2011: galerie helmrinderknecht

Donnerstag, 23. Juni 2011

die galerie helmrinderknecht war zum ersten mal auf der design miami/basel und hat dort auch die erste ausstellung seit der aufgabe ihrer permanenten galerie in berlin mit arbeiten des schweizer designers nicolas le moigne präsentiert.

als eine art erweiterung von le moignes “podium vase”, die 2010 in der ausstellung “vase vs vase” in der galerie helmrinderknecht zu sehen war, zeigt die podium kollektion 2011 eine reihe von (ironischen) variationen des klassischen weißen sockels, den man zur genüge aus museen und galerien kennt.

jedes objekt wird nicht nur individuell hergestellt, sondern erfüllt auch eine spezielle funktion – obwohl der sockel nach außen irrelevant erscheint. aber wir wollen hier nicht zu viel verraten.

abgesehen von den galerie-aspekten der kollektion, sind das podium regal und die podium vase unserer meinung nach auch wirklich gute, interessante individuelle produkte.

weitere details und bilder gibt es unter www.helmrinderknecht.com

Design Basel Miami 2011 Galerie HELMRINDERKNECHT

design miami/basel 2011: galerie HELMRINDERKNECHT

Design Basel Miami 2011 Galerie HELMRINDERKNECHT Nicolas Le Moigne

podium kollektion 2011 von nicolas le moigne (regal, couchtisch, lampe)

Design Basel Miami 2011 Galerie HELMRINDERKNECHT Nicolas Le Moigne podium occasinal table

nicolas le moigne podium occassional table für galerie HELMRINDERKNECHT



transalpino: made in between – the making of…

Mittwoch, 22. Juni 2011

nachdem ihre ausstellung “made in between” auf dem dmy 2011 premiere feiern durfte, präsentiert das berliner/mailänder designkollektiv transalpino jetzt eine “making of…”-ausstellung in der galerie “erstererster”.

die berliner designszene reist zwar regelmäßig nach mailand – allerdings fliegt sie dann in der regel. die transalpino-mitglieder haben sich 2010 auf den weg gemacht, hersteller und ihre traditionen zu untersuchen, die auf dem weg zwischen berlin und mailand liegen: eine erforschung der verbindung von bzw. zwischen berlin und mailand – im produktdesignkontext.

insgesamt 14 repräsentative unternehmen wurden in den verschiedenen regionen besucht, mit fünf von ihnen entstanden kooperationen, aus denen wiederum eine reihe von prototypen und produktentwürfen hervorgingen, die die “made in between”-ausstellung ausmachen.

“made in between – the making of…” erklärt das ganze im detail.

transalpino: “made in between – the making of… ” läuft vom 17.06 bis 29.06.2011 in der galerie “erstererster”, pappelallee 69, 10437 berlin.

am donnerstag, dem 23.06. @ 19.00 uhr berichten mitglieder des designkollektivs vom projekt und der reise.

weitere informationen gibt es unter: www.transalpino.de

transalpino made in between

Transalpino: Made in Between - The Making of... And the route