Vernissage: Design aus Berlin

02. April 2014

Ab morgen bei minimum im Aufbau Haus: In unserem Kreuzberger Showroom werden wir im Rahmen einer “Design aus Berlin”-Ausstellungsreihe ab April aufstrebende und vielversprechende Berliner Produktdesigner präsentieren. Den Start machen MY KILOS, Alex Valder, Judith Seng und Carsten Giese. Wir laden Euch herzlich zur morgigen Vernissage ein!

Design aus Berlin

Vernissage am 3. April  von 17:00 Uhr bis 20:00 Uhr

@ minimum Einrichten – Design aus Berlin

Prinzenstrasse 85C in 10969 Berlin

http://www.minimum.de/wohnen/location.6.minimum-im-aufbau-haus/lang.de/device.desktop/



System 180 auf der IMM Köln 2014

02. April 2014

Der Berliner Hersteller System 180 hatte auf der IMM Köln 2014 sein Kölner Möbelausstellungsdebut und trieb dabei neben der Röte auch noch andere Farben ins Gesicht der Firma. Oder, besser gesagt, ganze sieben neue Farben: Rubinrot, Nachtrot, Hellgelb, Chartreuse, Mittelblau, Nachtblau und ein großartig subtiles Hellgrau, das von weitem verdächtig nach Weiß aussieht, jedoch weniger reflektiert und somit perfekt für Büroräume mit besonders heller Beleuchtung ist, oder solche, in denen eine Hintergrundstrahlung des Lichts nicht erwünscht ist. Darüber hinaus stellte System 180 sein modulares Regal-/Ablage-System in zwei neuen Tiefen und Breiten vor, womit die gewohnte Vielseitigkeit des Systems jetzt nicht nur physikalisch sondern auch in sensorischer Hinsicht erweitert worden ist, und natürlich im Zusammenhang mit der Platzierung. Von der einstmaligen farblichen Beschränkung befreit, ist System 180 nunmehr wesentlich zugänglicher für alle modernen häuslichen Umgebungen.

Neben den Regalsystementwicklungen hat System 180 auch ein neues Tischsystem eingeführt: RackPod. Das Hauptmerkmal des RackPods – gefertigt aus den vertrauten System 180-Stahlrohren in Verbindung mit einer neuen leichtgewichtigen, aber belastbaren Platte in Bienenwabenstruktur – ist seine praktische Leichtigkeit. Eine Leichtigkeit, die für die zweite Funktion des RackPods nötig ist: die eines Tisches, der zusammengefaltet beiseite gestellt werden kann, wenn er nicht gebraucht wird. Wie wir schon angemerkt haben und in unserer modernen Welt mit ihrem Mangel an Sicherheiten nie müde werden zu wiederholen: Ein Möbelsystem, das sich den unvermeidbaren Veränderungen anpasst, die in unser Leben und Arbeit auftreten werden, ist ebenso wichtig wie ein guter Buchhalter, Therapeut und Barkeeper. Mit seinen neuen Familienmitgliedern ist System 180 mehr denn je in der Lage, diese Unterstützung zu bieten.



Gehry Partners: Neues Hochhaus für den Alex

31. März 2014

Gehry Partners aus Los Angeles haben den Wettbewerb für einen neuen Wolkenkratzer auf dem Berliner Alexanderplatz gewonnen. Zweiter wurden Kleihues + Kleihues, dritter Barkow Leibinger, beide aus Berlin. Einer verlängerten Version des Gehry Towers in Hamburg oder vielleicht eher einer zurückhaltenden Version des Wolkenkratzers New York by Gehry in Manhattan ähnelnd, wird der neue Gehry Tower etwa 150 Meter an der nordwestlichen Ecke des Alexanderplatzes aufragen und neben Wohnungen auch ein Hotel beherbergen. Die Bauarbeiten sollen 2015 beginnen.

Architektonisch sind fraglos Peter Behrens’ Alexanderhaus und Berolinahaus die bedeutendsten Gebäude auf dem Alexanderplatz, und alle neuen Gebäude müssen diese beiden berücksichtigen. Die Tatsache, dass keine der seit der Wiedervereinigung gebauten Konstruktionen dies getan hat ist natürlich ein wesentlicher Grund, warum dem Alexanderplatz der selbstbewusste Reiz einer durchdachten, reizvollen Großstadtumgebung abgeht und er sich stattdessen wie ein verwirrter Halbwüchsiger darstellt, der in einem Mahlstrom von Stimmungsschwankungen und Ängsten Trübsal bläst. Mit ihrer Entscheidung für eine Sandsteinfassade haben Gehry Partners einen begrüßenswerten Versuch unternommen, das neue Hochhaus dem Kalkstein der Behrens-Konstruktionen anzupassen – es bleibt natürlich abzuwarten, welches Material genau zuletzt ausgewählt wird, denn Gehry Partners machen in ihrem Wettbewerbsbeitrag lediglich einen diesbezüglichen Vorschlag – und auch in der Anordnung der Fenster kann man einen Bezug zu Alexanderhaus und Berolinahaus erkennen.

Es ist nur ein Jammer, dass Gehry Partners glaubten, ihren Turm partout “drehen” zu müssen. Wir akzeptieren zwar, dass dies wohl eine Art angeborenes Bedürfnis unter Gehry-Architekten ist, wenn nicht sogar eine Festeinstellung auf allen Computern in ihren Büros, aber dennoch… Bei dem, was aussieht wie ein Stapel aus drei einzelnen Türmen, haben die Architekten jedes der drei Elemente leicht gedreht, um eine visuelle Abgrenzung zu schaffen: in den unteren Etagen ein Hotel, im mittleren Teil kleine und mittelgroße Wohnungen, darüber große und zuletzt Penthouse-Wohnungen. Weil aber das Stomlinienelement der äußeren Fassade nicht kontinuierlich verläuft, sondern vielmehr durch die Verdrehungen “verschoben” wird, sieht die Konstruktion irgendwie nachlässig entworfen aus. Als hätte niemand sich die Zeit und Mühe genommen, sicherzustellen, dass die drei Einheiten im richtigen Winkel gedreht werden. Es sieht wahllos aus. Und damit unschön. In der Tat mussten wir sehr an das Zitat in Hitchcocks und Johnsons “The International Style” über eine andere Drei-Stufen-Konstruktion denken, das Philadelphia Saving Fund Society Building von William Lescaze und George Howe: „auf unbefriedigende Weise gelöst“.

Dann ist da die Frage, was das Gebäude dem Alexanderplatz bringen wird. Außer Wohnungen und einem Hotel. Nach derzeitigen Eindrücken lautet die Antwort: nicht viel. Was bedauerlich ist und sich eine Stadt wie Berlin nicht wirklich leisten kann. Das neue Gehry-Hochhaus ist als der erste von 8 Millionen Wolkenkratzern auf dem Alexanderplatz geplant, die letztlich eine Berliner Skyline von Weltbedeutung formen und Berlin zum Neidobjekt aller anderen Metropolen machen werden, sowie zur wichtigsten und reichsten Stadt im Universum. Oder so ähnlich.

Wir halten nicht den Atem an, oder, besser gesagt, erwarten nicht, lange genug zu leben, um die Errichtung eines zweiten Wolkenkratzers auf dem Alexanderplatz zu erleben. Ehrlich gesagt verstehen wir noch nicht einmal die Notwenigkeit. Die Notwenigkeit dafür, auf dem Alex, einem von historischen Vierteln und Stadthäusern umgebenen “Stadtzentrum”, einen Wolkenkratzer zu bauen. Viel lieber würden wir ein Entwicklungskonzept sehen, das die Lage des Ortes in der Stadt besser reflektieren und sich um eine Verbindung mit den umliegenden Vierteln bemühen würde, anstatt sie zu dominieren. Eine Lösung also, die den Alexanderplatz zu einem Ort machte, wo man gerne hinfahren, abhängen. usw. würde… Und mit einer besseren Idee für die Straßenbahnen. Und natürlich ohne das scheußliche “Saturn”-Gebäude, das sich die Stadtentwickler immer noch dickköpfig weigern abreißen zu lassen. Obwohl es offensichtlich entfernt werden sollte. Nein, muss. Aber wie immer, was wissen wir schon…



MURKS? NEIN DANKE!

31. März 2014

Noch bis zum 25. April präsentiert der Verein MURKS? NEIN DANKE! im der Haus der IG Metall Exponate und Hintergrundinfos zum Thema “geplante Obsoleszenz”. Hersteller und Handel verkürzen heutzutage mit geplanter Obsoleszenz (Verschleiß, Veralterung) die Nutzungszeiten ihrer Produkte. Ihr Ziel ist dabei die Steigerung der Umsatzrendite. Der Schaden für Gesellschaft und Umwelt geht in die Milliarden. Die IG METALL Berlin-Brandenburg-Sachsen und MURKS? NEIN DANKE! e.V. starteten deshalb eine gemeinsame Initiative zur Aufklärung der Ursachen geplanter Obsoleszenz und wollen im Dialog Lösungen und Alternativen entwickeln. Der MURKS.SHOWROOM zeigt exemplarisch, wie Hersteller und Handel ihre Strategien zur Verkürzung der Produktlebensdauer umsetzen und klärt über wirtschaftliche, technische und gesellschaftliche Hintergründe und die schadhaften Folgen der geplanten Obsoleszenz auf.

Geplante Obsoleszenz? Der MURKS.SHOWROOM klärt auf!

5. März bis 25. April 2014, Montag bis Donnerstag von 9 bis 18 Uhr

@ Haus der IG Metall

Alte Jakobstraße 149 in 10969 Berlin

http://www.murkseum.de/showroom/



Für Schnellentschlossene: Workshop zum erfolgreichen Verhandeln

30. März 2014

Ob mit Kunden, Kollegen, Vorgesetzten oder Dienstleistern – wir verhandeln in einer Tour. Mal geht es um Honorare, mal um Qualitätsansprüche oder Arbeitsweisen. Immer aber geht es darum, die Interessen auf beiden Seiten zu wahren, mit dem Ziel einer bestmöglichen gemeinsamen Lösung. Das ist nicht einfach und wird häufig zu einer komplexen Herausforderung. Doch wer klar und gleichzeitig fair kommuniziert, führt seinen Gesprächspartner mit Leichtigkeit zu konstruktiven Ergebnissen. Der 2-Tagesworkshop “Erfolgreiche Verhandlungsführung für Designer/-innen” schult Euch dazu. Er findet erneut am 31. März und 1. April 2014 im Internationalen Design Zentrum Berlin statt.

Alle Eckdaten zum Workshop gibt es unter: http://www.idz.de/de/sites/2242.html

http://www.idz.de/de/sites/2242.html



Velux International Design Award

29. März 2014

Der mit 10.000 Euro dotierte Wettbewerb richtet sich an Studierende aus ganz Europa. Unter dem Motto »Innovation durch Experimente« will Velux die Designtalente von morgen dazu anregen, sich mit dem Thema Sicht- und Sonnenschutz auseinanderzusetzen und eine neue Generation von Beschattungselementen für das Dachfenster zu erfinden. Designstudenten aus ganz Europa können dabei einzeln oder im Team antreten. Alle Infos zum spannenden Wettbewerb gibt es hier. Viel Glück!

http://designaward.velux.com



Neues zum diesjährigen DMY

29. März 2014

Die zwölfte Ausgabe des DMY International Design Festivals findet vom 28. Mai bis zum 1. Juni 2014 als ein zentrales Event der Berlin Design Week statt. Auch diesmal bietet das DMY mehr als 700 jungen und etablierten Designern eine temporäre Heimat in den Tempelhofer Hangars. Ein spannender Querschnitt aus Design, Forschung und Materialkunde der führenden Hochschulen, Designer und angesagten Studios weltweit trifft dabei auf die lebendige Berliner Szene. Das Festival hat sich im Laufe der Zeit stetig weiterentwickelt und wird in diesem Jahr durch neue Module, wie dem erstmals stattfindenden DMY Market ergänzt. Das DMY ist auch Gastgeber des Designpreises der Bundesrepublik Deutschland, der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gestiftet wird. Checkt http://dmy-berlin.com/de!




Berliner auf der Salone Internazionale del Mobile

28. März 2014

Bald ist es so weit: Vom 8. bis zum 13. April 2014 versammelt sich die Designwelt erneut in Mailand zur Salone Internazionale del Mobile. Im Rahmen der Berlin Design Selection Tour werden dort auch in diesem Jahr eine Reihe erfolgreicher Berliner Designer vertreten sein, u.a. cimcima., COORDINATION, Elisa Strozyk, Hopf/Nordin, Ruben der Kinderen, Sebastian Scherer, LOCKWOOD, hettler.tüllmann und Werner Aisslinger. Erste Infos zu den Designern und ihren Projekten findet Ihr hier. Wir werden natürlich berichten…

 

Berlin Design Selection 2014

8. bis zum 13. April 2014

@ Salone Internazionale del Mobile, Ventura Lambrate Milano

www.berlin-design-selection.com



Spielend auf dem Photography Playground

28. März 2014

Der “Olympus OM-D: Photography Playground” kommt nach Berlin! Entdeckt auf ihm Raum und Kunst durch das Auge der Kamera. Die interaktive Ausstellung lädt ein zu staunen, zu erleben und zu experimentieren. Faszinierende Installationen neun internationaler Künstler warten darauf, von Euch durch das Auge der neuen OM-D E-M10 entdeckt zu werden. Seht, wie sich dabei Wirklichkeiten auflösen und Dimensionen verschieben – lasst Euch inspirieren! Ab 10. April in den Opernwerkstätten in Mitte…

Olympus OM-D: Photography Playground

10. April bis zum 25. Mai 2014, von 11 bis 19 Uhr

@ Opernwerkstätten

Zinnowitzer Straße 9 in 10115 Berlin

http://photographyplayground.olympus.de/



TRANSFORMATIONEN im Museum der Dinge

27. März 2014

Ab heute im Werkbundarchiv – Museum der Dinge: Heute eröffnet die Ausstellung “TRANSFORMATIONEN – Konzepte der Umnutzung von Dingen”. Gezeigt werden Objekte, die auf unterschiedlichen Ebenen eine Umnutzung, Verwandlung oder Umcodierung erfahren haben. Die Objekte stammen aus der Sammlung des Museums und sollen ein Stück Geschichte des Recycling-Designs bzw. der Not- und Selbstbauprodukte abbilden. Am 7. April gibt es um 19 Uhr einen Jour fixe zur Sonderausstellung – mit Führung und anschließendem Gespräch mit beteiligten Designern wie Henry Baumann, Anna Bormann, Hannes Fleckstein und Michael Hensel. Weitere Infos findet Ihr hier.

TRANSFORMATIONEN – Konzepte der Umnutzung von Dingen

27. März 2014 bis 19. Mai 2014

@ Werkbundarchiv – Museum der Dinge

Oranienstraße 25 in 10999 Berlin

Telefon: +49 (0)30 / 92 10 63 -11

http://museumderdinge.de/programm/ausstellungen/