DMY-Flashback: Regale & Tische

29. Juni 2015

Selbstverständlich gab es auf dem DMY auch allerhand an Tischen, Sideboards und Regalen. Hier die Highlights für Euch:

Studiolo

Studiolo von Jette Sophie Börger ist ein wirklich schöner Schreibtisch mit vielen versteckten Elementen und Funktionen.

UDO

Das UDO Shelving System von Sara Mellone und Julian F. Bond ist ein modulares, leicht veränderbares und sehr flexibles Regalsystem aus Aluminium.

Breton

Breton is ein klassisches, aber vor allem farblich sehr schönes Wandregal, gefertigt vom Studio Marfa.

Spot

Halb Lampe, halb Tisch: Spot ist ein vom Lagerfeuerplatz inspiriertes Möbelstück der Finnin Niina Hyry.

Confetti

Das modulare und farbenfrohe Regalsystem Confetti stammt vom schwedischen Designer Per Bäckström. Es können insgesamt 15 Farbelemente kombiniert werden.

Alea i acta

Alea i acta ist ein magnetisches Regalsystem, das in Sekundenschnelle und beliebig, auch in verschiedenen Winkeln zueinander, zusammengesetzt werden kann. Designt hat es Puzzles Living.

Structural Skin

Structural Skin ist ein materialbasiertes Experiment, bei dem aus ungenutzten Lederresten Möbel geschaffen werden. Auf die geniale Idee kam der Spanier Jorge Penadés.

Tabeau

Tabeau ist auch ein komplett auf Magnetbasis funktionierendes Kombimöbel für Frauen, gestaltet von der Niederländerin Nicole Brock.

Desk

Desk von Isabelle Depre ist ein raffinierter Arbeitstisch mit vielen praktischen Details, quasi eine Workstation.

VADO

VADO von Ann-Kathrin Wustrock bringt mit verschiedenen Materialien, Textilien und Farben Abwechslung ins Büro.



Sinus & Ed von L&Z

28. Juni 2015

Die formschönen Sinus-Tischböcke des Studios L&Z sind aus genau einem Stück Stahlrohr gefertigt. Dieses wird in eine statische Idealform gebogen, so dass es äußerst robust ist und sehr viel aushält.

l&z_sinus

Die Sinus-Tischböcke erlauben zudem eine hohe Flexibilität in der Gestaltung des Raumes: Denn aufgrund ihrer freien Einsetzbarkeit kann die Länge der Bürotische beliebig variieren. Schnell kann auch eine Umgestaltung der Bürokomposition vorgenommen werden. Will man die Tischplatte jedoch dauerhaft verschrauben, gibt es dafür Bohrung in den Tischböcken.

lz_sinus_rot

Passend zu Sinus bietet L&Z den Rollcontainer Ed an. Auch dieser ist aus nur einem Stück Stahlblech gefertigt, welches beim Herstellungsprozess einfach in die entsprechende Form “gefaltet” wird. Ed kann auf verschiedene Weise zum Einsatz kommen: als Beistelltisch oder Ablage für Geräte, als zusätzlicher Stauraum unter oder neben dem Bürotisch sowie als schnelle Sitzgelegenheit. Auf jeden Fall ist Ed nicht nur praktisch, sondern auch ein Blickfang in jedem Büro.

Ed-Mobile-Pedestal

Das Designstudio L&Z wurde vor fünf Jahren von Daniel Lorch und Aidin Zimmermann gegründet. Die Designer entwickeln hauptsächlich praktische Produkte für zeitgenössisches Arbeiten und Wohnen. Bereits 2008 begann Daniel Lorch, den Sinus zu entwickeln.

l&z

Aus langjähriger Freundschaft mit dem Kommunikationsdesigner Aidin Zimmermann ist dann die Kooperation auf Arbeitsebene entstanden und es kam zur Gründung von L&Z. Alle Produkte stellen die beiden ausschließlich in Deutschland her.

 http://lz-elements.com

Design aus Berlin: In dieser Reihe stellen wir Euch nun regelmäßig Berlins Designer und deren tolle Objekte und Projekte vor. Freut Euch auf alle Gesichter und Produkte, die in der zur Designmeile.Berlin 2014 eröffneten Ausstellung “Design aus Berlin” im stilwerk Berlin zu sehen waren. The show will go on…



Vitra Design Museum: Making Africa-Pop-up-Projekt

28. Juni 2015

Im Rahmen der „Making Africa“-Ausstellung des Vitra Design Museums realisieren Vitra und die spanische Schuhmarke Camper im Dome des Museums ein einzigartiges Pop-up-Projekt. Das am 18. Juni gestartete Projekt wird für drei Monate zu sehen sein.

© Vitra AG 2015

Dafür konnte der aus Burkina Faso stammende Architekt Diébédo Francis Kéré gewonnen werden. Dieser hatte in den letzten Jahren mit zahlreichen innovativen Bauprojekten große internationale Aufmerksamkeit erregt.

Neben einem architektonischen Konzept gibt es natürlich auch weitere Highlights: Es wird das Ergebnis der Kooperation von Camper mit der Ethical Fashion Initiative vorgestellt. Es handelt sich dabei um ein Programm der Vereinten Nationen, das die Arbeit von Handwerkern aus Ländern wie Äthiopien oder Haiti fördert, indem es die Zusammenarbeit mit renommierten Designern und Marken, ermöglicht. Darüber hinaus demonstriert ein Schuhmacher vor Ort das traditionelle Handwerk.

18. Juni bis 30. September 2015, Montag bis Samstag von 10 bis 18 Uhr

© Vitra AG 2015



Le Corbusier-Hommage von Ora Ito

28. Juni 2015

Im Rahmen der LC-50-Jahrfeier, stiftete Ora Ito, ein renommierter Fan und Sammler von Le Corbusier, zwei markante Objekte für den Cassina-Showroom während der D’Days 2015 in Paris: das Modulor und die Main Ouverte (offene Hand).

© CASSINA & Alexandra de Cossette 2015

Das Modulor ist ein architektonisches Konzept von Le Corbusier, das im Jahr 1944 entstand und eine standardisierte menschliche Silhouette darstellt, die der Designer hauptsächlich dazu verwendete, um sich die Proportionen in zu kreierenden Wohneinheiten herzuleiten  und danach Wohnungen zu entwerfen.

Die Main Ouverte, ebenfalls eine große Holzskulptur, ist der symbolische Ausdruck der Botschaft, die Le Corbusier durch sein gesamtes Werk ausdrücken wollte: Ein Symbol des Austausches, des Gebens und Nehmens, ein klares Zeichen der Brüderlichkeit, die zu uns allen spricht.

© CASSINA & Alexandra de Cossette 2015



DMY-Flashback: Sitzgelegenheiten

27. Juni 2015

Heute stellen wir Euch die coolsten Sitzmöbel des letzten DMY vor. Auffällig war vor allem die Bandbreite an Materialien, die für die Stühle und Sofas genutzt wurde.

Marlon Lounge Group

Marlon ist ein moderner vom Berliner Designer Axel Veit entworfener Lounge Chair. Passend dazu gibt es den Marlon Ottoman.

T.S. Lounger

Der durchaus gemütliche T.S. Lounger vom Brüsseler Studio Modan hat ähnliche Proportionen wie ein liegender Mensch.

Caldera Series

Die Caldera Series der in Griechenland lebenden Designerin Martina Krastev erinnert stark an Outdoor-Möbel der 50er Jahre.

Artichair

Der Artichair vom holländischen Studio Schaffenburg Office Furniture ist ein 100%ig biologisch abbaubarer Stuhl, der hauptsächlich aus gepressten Artischokenpflanzen besteht. Er ist auch Träger des diesjährigen Green Product Awards.

3L stool

Der praktische 3L stool von Jäll & Tofta greift auf eine alte chinesiche Stuhlbautechnik mit lediglich drei Beinen zurück.

Mülltonnensofa

Das witzige Upcycling-Sofa von Enzo Mittelberger ist komplett aus alten Mülltonnen gebaut und kann so auch draußen zum Einsatz kommen.

High Stool

Der High Stool aus der Thread-Familie von Flip Sellin & Coordination 2012 ist dank Drehgewinde flexibel verstellbar.

Studio Toon

Ein witziger und vor allem luftiger Sessel vom belgischen Designer Toon Vercauteren.

Nonoto

Nonoto vom Berliner Studio Läufer + Keichel ist Vollholzstuhl und Skulptur zugleich.

Grit

Grit von bartmann berlin ist ein wunderschönes und wandelbares Multitalent für drinnen wie draußen.

Pool22

Die moderne Variante der Gartenschaukel war eines der Objekte von Pool22 supported by Wilkhahn.

Kugelsessel

Back to the 60s: Karl Wichmann entwirft seit Jahrzehnten quietschbunte Tische und Sitzmöbel wie die Kugelsessel im Hintergrund.



Radikal modern

27. Juni 2015

Architektur und Städtebau der sechziger Jahre prägen bis heute das Berliner Stadtbild. In dieser Dekade fielen wesentliche stadtplanerische Entscheidungen und es entstanden zahlreiche bemerkenswerte Architekturen. Die Ausstellung “Radikal modern” ist die erste nähere Betrachtung der in Ost- und West-Berlin entwickelten Bauten. Bekannte und neu entdeckte Originalmaterialien verdeutlichen politische, gesellschaftliche und bautechnische Visionen für den Aufbau einer zerstörten und durch den Mauerbau gespaltenen Metropole.

Anhand ausgewählter Planungen werden Fragen nach Zielsetzungen, Gemeinsamkeiten und Unterschieden gestellt. Dazu gehören die Bebauungen entlang der ehemaligen Stalinallee, am Alexanderplatz, Breitscheidplatz oder im Märkischen Viertel. Es sind rund 300 Werke von 30 Architekten, Planungsbüros, Fotografen und Künstlern zu sehen. Hier gibt es per Video einen feinen Vorgeschmack auf die Ausstellung in der Berlinischen Galerie. Schaut vorbei!

radikal modern

Berlinische Galerie

Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur

Stiftung Öffentlichen Rechts

Alte Jakobstraße 124–128 in 10969 Berlin

www.berlinischegalerie.de



DMY-Flashback: Es werde Licht!

25. Juni 2015

Eine Sache, die beim diesjährigen DMY total auffiel, war die große Vielfalt an Lampen und Leuchten, die präsentiert wurden. Wir wollen Euch an unseren Impressionen teilhaben lassen und stellen Euch die 15 interessantesten Leuchtobjekte vor:

Sol Lamp

Die coole Sol Lamp von EDGAR aus Stahl gibt es in den Farben Brushed Copper, Gold, Silver, Powder-coated Black oder White.

FIRELAMPS

Die auffälligen FIRELAMPS der polnischen Designerin Aleksandra Jakuc sind aus Abfällen einer Fabrik für Brandschutz-Equipment und Armaturen enstanden.

Halo

Superpraktisch: Halo ist die Abschlussarbeit der Designstudentinnen Britt Jönsson und Andrea Müller von der schwedischen Lund University School of Industrial Design.

Big Shine

steinbuehl.com entwirft Lichtobjekte, die Farben und Lichtreflexionen in den Vordergrund stellen, zum Beispiel Big Shine.

PALA

Antii Kiiveri von der finnischen Möbeldesigner-Crew Unveiled schuf die witzige Wohnzimmerlampe PALA.

about a lamp

Die ständerlose Leuchte “about a lamp” von Sebastian Auray beflügelt ganz schnell jedes Zimmer.

CELL

Form und Funktion in einer zukunftsweisenden Leuchte: CELL von LASCH+PRILLWITZ in Kooperation mit Christoph Weisshaar. Die Alustruktur der Lampe kühlt ihre LED-Komponenten bei Gebrauch.

5 Kilo

Die stählerne Tischlampe “5 Kilo” von Enzo Mittelberger soll einen Kontrast zur heutigen filigranen LED-Technik bilden.

beANIE

beANIE von Sirja Salokanta aus Finnland wandelt das Winter-Accessoire No. 1 einfach in Lampen um.

Loop

Die Leuchte “Loop” der drei Schwedinnen Emilia Borgvall, Tessa Geuze und Sophie Ohlsen lässt sich auf irrwitzige Weise regeln.

MYO

MYO für “make your own” liefert Lampen, die man selbst gestalten kann.

SL9 floor lamp

Die handgefertigte SL9 floor lamp stammt vom belgischen Designstudio DIM ATELIER.

Amaltas

Amaltas sind modulare geometrische Lampenschirme des indischen RAYDEN DESIGN STUDIOs.

PENDU'

PENDU’ ist eine Tischlampe der römischen Designerin Francesca Di Croce vom Studio AUDE – Autoproduzioni design.

wheelight

Die Lampe “wheelight” ist ein Schmuckstück aus dem Hause “orterfinder”, ein Berliner Label für Möbelskulpturen, Einzelstücke und Interior Design.



P(i)ures schönes Weiß

25. Juni 2015
Ob als Regal, Sideboard, Schrank oder Wandbox – die Nex Pur-Serie von Piure. lässt praktische Büromöbel und Schrankfronten einfach schön erstrahlen…

 

Piure_Nex_Pur_Box

 

Die modular angelegte Möbelserie bringt sofort Entspannung in jedes Büro oder Zimmer. Beeindruckend ist vor allem die dezente und subtile Gestaltung der Möbel, insbesondere in der Farbe Weiß. Die Serienteile verfügen über ausgeklügelte Funktionen und sind aufgrund ihrer vielfachen Kombinationsmöglichkeiten dennoch individuell einsetzbar, um ein ganz persönliches Flair in den Raum zu bringen.

 

Piure_Nex_Pur_Box

 

Bei aller Klarheit wirkt Nex Pur trotzdem sinnlich und finessenreich: Feine Schattenfugen, die gut proportionierten Fronten und natürlich die Farbe Weiß verleihen der Möbelserie wahre Klasse. Nex Pur wird in Deutschland durch hochpräzise High-Tech-Anlagen gefertigt.

 



Zahl der Woche: Saarinen-Esstisch in 6 Farben

24. Juni 2015

Fast jeder kennt ihn, den beliebten Esstisch mit dem grazilen Säulenfuß aus Aluminium aus dem Hause Knoll. Der im Zeitraum 1955 bis 1957 vom finnisch-amerikanischen Architekten und Designer Eero Saarinen entwickelte Esstisch gibt es mit runder oder ovaler Tischplatte. Diese ist in sechs verschiedenen Farben, von klassisch weiß oder schwarz bis hin zu Holzfarben, erhältlich und passt somit in jedes Esszimmerambiente, das man sich vorstellen kann.

knoll_internatinal_saarinen_tisch_rund

Die Tischplatte des Saarinen-Esstischs kann man in Laminat weiß, Lack schwarz, Marmor Arabescato, Marmor Nero, Teak oder Santos Palisander erstehen. Der Säulenfuß ist entweder in schwarzem oder weißen Aluminium gehalten, aber auch platinfarben mit Polyurethanbeschichtung zu haben.

knoll_internatinal_saarinen_tisch

Viele Entwürfe Saarinens aus den 1950er Jahren arbeiteten mit dem grazilen, jedoch äußerst belastbaren Tischfuß, der aufgrund seiner ausgestellten Enden sowohl kleine als auch große Tischplatten tragen kann. Saarinens Design versucht meist einen Bezug zur Umgebung oder dem Hintergrund herzustellen, möchte aber dennoch Akzente setzen.

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NACHTSCHICHT – BERLIN DESIGN NIGHT

12. Juni 2015

Noch ein Eventtipp: Heute Abend steigt die vierte lange Nacht der Berliner Designstudios “NACHTSCHICHT – BERLIN DESIGN NIGHT”. Von 19 bis 24 Uhr öffnen über 90 Akteure der Berliner Kreativwirtschaft die Türen zu ihren Agenturen, Studios, Ateliers, Showrooms und Werkstätten.

Auf diese Weise könnt Ihr prima hinter die Kulissen bekannter Agenturen, Verlage, Labels schauen und hautnah vor Ort die Arbeit der vielen Berliner Produktdesigner, Illustratoren und Kommunikationsprofis erleben. Es ist immer wieder spannend, was sich alles in einem Jahr in Berlin getan hat… Augen auf heute Abend, hier geht’s zur Liste und den Adressen der Teilnehmer.

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