Salone del Mobile-Flashback: vitra I

27. April 2015

vitra präsentierte auf der Salone del Mobile vor allem seine neue Stuhl- und Tischfamilie Belleville sowie neue Varianten des Sofas Mariposa, eine überarbeitete Version des Polder-Sofas und einen abgewandelten Eames Plastic Chair. Aber das allercoolste auf der Messe war der geniale Messestand, der zum Großteil aus globigen Holzpaletten bestand und die Besucher wie eine Magnet anzog.

© vitra 2015

Entworfen wurde der geniale Messestand von Jo Nagasaka vom Tokioer Büro Schemata Architects. Der renommierte Architekt und Designer ist auf Retail-Umgebungen spezialisiert und thematisierte mit dem Lagerhauscharakter des Messestands das Vergängliche einer Messe. Chapeau!



Schöne bulthaup-Solitäre

26. April 2015

Dem wachsenden Wunsch vieler Menschen nach individuellen Wahlmöglichkeiten kommt bulthaup mit seinen Küchensolitären entgegen. Frei im Raum platzierbar können die Solitäre nach eigenen Vorstellungen, einzeln oder als Kombination mit anderen bulthaup-Möbeln,  angeordnet werden. Gemeinsames Vorbereiten und Kochen wird so zu einem neuen Erlebnis, da die Solitäre wie ein Tisch von allen Seiten bedienbar sind. Unabhängig davon, wo der Nutzer steht, kann er auf die verschiedenen Funktionselemente einfach und schnell zugreifen.

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Die bulthaup-Solitäre basieren auf einer eigens entwickelten Grundstruktur in Aluminium natur oder pulverbeschichtet ausgehend von einem kreisförmigen Gelenk. Höhenverstellbare Flügel bieten Platz für die Aufnahme verschiedener, frei wählbarer Funktionen. Dem Nutzer stehen folgende Funktionen in unterschiedlichen Abmessungen zur Auswahl:

  • Der Rost setzt optische Akzente in Eiche, Nussbaum oder Aluminium pulverbeschichtet.
  • Schneidbretter sind in Eiche, Nussbaum und mineralischem Werkstoff erhältlich.
  • Einlegetablare in Eiche und Nussbaum, wahlweise ausgestattet mit funktionalen Prismen, dienen der individuellen Organisation.
  • Zusätzlich verfügbare Ausziehtablare, wahlweise mit Glasaufsatz, geben dem Solitär einen besonderen Charakter, der durch einen Rahmen aus Eiche, Nussbaum oder Aluminium, noch verstärkt wird.

Eine ausführliche Küchenberatung erhaltet Ihr in unseren bulthaup-Stores im stilwerk oder in der Torstraße in Mitte.



Bad-Couture: Basket by agape

26. April 2015

Mit dem eleganten und runden, aber auch schrägen Allzweckstandbehälter Basket von agape peppt Ihr jedes Bad auf! Der Basket mit Deckel dient als Aufbewahrung für Wäsche oder auch andere Badutensilien. Er ist zudem noch so stabil, dass Ihr ihn für kleine Pausen sogar als Hocker benutzen könnt.

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Den 1992 von Benedini Associati entworfenen Hingucker Basket gibt es in fünf verschiedenen Farbtönen: Eiche natur, Eiche braun, Eiche dunkel, weiß und grau.



Salone del Mobile-Flashback: B&B Italia

25. April 2015

Mitte April fand die 54. Ausgabe der Mailänder Designmesse Salone del Mobile statt. Über 2.000 Aussteller und 700 Jungdesigner zeigten auf mehr als 200.000 Quadratmetern ihre aktuellen Arbeiten, Projekte und Prototypen. Die international bedeutende Möbeldesignmesse zieht jedes Frühjahr immer wieder Designer, Möbelhersteller und Interessierte aus aller Welt an, die sich dort ausgiebig austauschen können.

Wir zeigen Euch, welche Neuheiten uns über den Weg liefen und welche Trends wir so aufschnappen konnten… Heute geht es erst einmal umNews von B&B Italia.

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Es gibt einen neuen, sehr soliden Stapelstuhl, der prima in Büros oder auch Essbereiche passt. Der Papilio Shell ergänzt nun die bekannte Papiliofamilie und wurde von Naoto Fukasawa entworfen.

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Die robusten und auffälligen Butterfly-Beistelltische sind speziell für den Outdoor-Bereich gefertigt und wurden von Patricia Urquiola kreiert. Es gibt sie in quadratischer, runder und rechteckiger Form. Sie sind sehr naturalistisch gehalten und passen sich dadurch perfekt in Außenbereiche ein.

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Ebenfalls vor 10 Jahren von Patricia Urquiola entworfen, überarbeitet und in 2015 neu aufgelegt ist das witzige Sofa Tufty-Time 15. Das als 360°-Sitzlandschaft entwickelte, modulare Sofasystem sticht vor allem durch seine farbliche Gestaltung heraus.



Zahl der Woche: Seit 1934 gibt es Zig-Zag

24. April 2015

Im Spannungsfeld zwischen Fläche und Raum bewegen sich die Möbelentwürfe des Designers Gerrit Rietveld. Sein einprägsamer Zig-Zag Chair, den er in den Jahren 1932 bis 1934 entwickelte, bringt das Spiel mit den Raumkoordinaten auf den Punkt. Fuß, Rücken und Sitzfläche formen eine möbelgewordene Schleife, die ihre Erscheinung je nach Perspektive ändert.

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Der Zig-Zag Chair basiert auf den Vorbildern der Freischwinger von Mart Stam aus den späten 1920er Jahren und dem ‚Sitzgeiststuhl’ von Heinz und Bodo Rasch von 1927, dessen Form die Haltung eines sitzenden Menschen aufgreift. Auf der Suche nach einer funktionalen Form, die durch Transparenz wenig raumnehmend wirkt, denkt Rietveld die Abstraktion seiner Vorgänger radikal zu ende. So enstand ein Stuhl, dessen Funktionalität durch eine ausgeklügelte Statik möglich wird und dessen Offenheit auf interessante Weise mit dem Raum in Kontakt tritt.

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Der 45-Grad-Winkel des Zig-Zag-Stuhls von Cassina könnte aber auch eine Antwort auf van Doesburgs Anregung sein, die Spannung zwischen Senkrechten und Horizontalen in Möbeln durch eben diesen Winkel aufzuheben. Wie auch immer die Geschichte geschrieben wurde, kommt vorbei zum Probesitzen!



EPHEMERA @ Werkbundarchiv

22. April 2015

Weltkugeln, Feuerlöscher, Bohrmaschinen, Dunstabzugshauben, Pelzmäntel, Brathähnchen, Teppiche, Fernsehapparate, Kreise, Streifen, Linien und Farben: Das Werkbundarchiv – Museum der Dinge präsentiert in seiner aktuellen Ausstellung “EPHEMERA Werbegrafik aus der Sammlung Alltagsdokumente” mit über 450 interessanten Motiven einen Bilderkosmos des Alltags. Täglich erscheinen unzählige dieser Formen der trivialen Konsum- und Medienwelt auf zweidimensionalen Drucksachen. Enden die kurzlebigen Kommunikationsmittel im Altpapier, verschwinden damit auch ihre Bilder und Zeichen…

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Die Ausstellung EPHEMERA mit einer Auswahl von Werbegrafiken aus den 1910er Jahren bis heute ermöglicht eine seltene Schau dieser ephemeren Bilder. Seht selbst, ein Besuch lohnt sich!

EPHEMERA Werbegrafik aus der Sammlung Alltagsdokumente

11. April 2015 bis 5. Juli 2015

@ Werkbundarchiv – Museum der Dinge

Oranienstraße 25 in 10999 Berlin

www.museumderdinge.de

Photo: Werbeprospekt für Fernsehgeräte der Firma Metz, 1970er Jahre
© Sammlung Werkbundarchiv – Museum der Dinge, Armin Herrmann 2015



Cactus Deko- und Pflanzgefäß

21. April 2015

Total süß: Das Deko- und Pflanzgefäß Cactus der Designerin Joa Herrenknecht.

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Das Pflanzgefäß Cactus wurde speziell für Kletterpflanzen gestaltet und ist sowohl für den Innen- als auch den Außenbereich geeignet. Wunderbar, jetzt wo es Frühling wird! Cactus hat ein schlichtes Unterteil aus Beton und ein dekoratives Oberteil aus schwarz oder mintgrün lackiertem Stahl. Cactus ist in zwei verschiedenen Größen erhältlich, mit einer Höhe von 26,5 bzw. 38,5 cm.

Cactus wurde 2013 als Prototyp beim Salone Satellite, einer Talentshow für junge Designer des Mailänder Salone del Mobile, gezeigt und eroberte sofort viele Herzen.

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Joa Herrenknecht ist eine junge Produktdesignerin mit eigenem Studio in Berlin. Sie studierte an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe und besuchte Klassen von Prof. Volker Albus, James Irvine und Stefan Diez. Bereits während ihres Studiums arbeitete Joa für Luigi Colani und Patricia Urquiola in Mailand.

Nach ihrem Abschluss in Produktdesign im Jahr 2010 war Joa für das Studio Dror in New York tätig und absolvierte anschließend ein weiteres Studium in Graphik- und Verpackungsdesign in Sydney. 2012 zog (es) Joa nach Berlin, wo  sie ihr eigenes Studio eröffnete. Ihr erstes Serienprodukt, die Leuchtenkollektion “nest”, wurde gleich mit dem Red Dot Design Award 2012 ausgezeichnet.

Joa Herrenknecht

 

www.joa-herrenknecht.com

Design aus Berlin: In dieser Reihe stellen wir Euch nun regelmäßig Berlins Designer und deren tolle Objekte und Projekte vor. Freut Euch auf alle Gesichter und Produkte, die in der zur Designmeile.Berlin 2014 eröffneten Ausstellung “Design aus Berlin” im stilwerk Berlin zu sehen waren. The show will go on…



minimum Sofa 175

20. April 2015

Eine ansprechendes Äußeres, Bequemlichkeit in allen Lagen und Langlebigkeit sind die wohl wichtigsten Anforderungen an ein Sofa. Erfüllt werden diese von unserem minimum Sofa 175 auf jeden Fall. Und das zu einem unschlagbar günstigen Preis!

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Beim Anblick der großzügigen Polster des blauen Riesen fühlt man sich sofort zum Reinlegen eingeladen. Bei aller Behaglichkeit und Bequemheit bewahrt das minimum Sofa 175 jedoch stets seine Form, die von liebevoll gestalteten Ziernähten unterstrichen wird. Anfassen, knautschen und probeliegen könnt Ihr unser gemütliches Sofa in unserem Kreuzberger Showroom im Aufbau Haus.



David Chipperfield für e15

19. April 2015

Für e15 hat David Chipperfield eine wunderbare Produktfamilie aus Massivholz entworfen, die aus dem Tisch DC01 Fayland, der Bank DC02 Fawley und dem Hocker DC03 Langley besteht.

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Ursprünglich für das Fayland House in den englischen Chiltern Hills entworfen, erscheinen die Möbel der Massivholzserie von e15 durchdrungen von der natürlichen Schönheit der waldreichen Landschaft Großbritanniens. Die Abstraktion rustikaler, traditioneller Formen und eleganter Klarheit stellt die anziehende Ästhetik des natürlichen Werkstoffs Holz in den Vordergrund.

Gleichzeitig lenkt der Tisch den Fokus auf seine konstruktiven Elemente: Die Mittelzarge mit dem Holm verleiht ihm Stabilität, während die Tischplatte über den Rahmen hinausragt und so zusätzlich Sitzmöglichkeiten an den Stirnseiten schafft.

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Mit Fokus auf das Wesentliche zeichnet sich diese e15-Kollektion durch die reine Verwendung des Materials und eine klare Formensprache aus. Zusätzlich zu europäischem Nussbaum und massiver Eiche, geölt oder weiß pigmentiert, werden Tisch, Bank und Hocker auch in einer schwarzen Variante angeboten, was die elegante Silhouette unterstreicht.

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Zahl der Woche: Tischbock m01 in 5 fröhlichen Farben

18. April 2015

Der schöne und überaus praktische Tischbock m01 wurde vom Berliner Designer Mark Braun im Auftrag von minimum entworfen. Für die Herstellung des Tischbocks konnten wir den Möbelhersteller Thonet gewinnen.

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Klar, es gibt bereits unzählige Tischböcke, aber nur sehr selten welche, die exakt höheneinstellbar sind. Viele Büromitarbeiter verlangen heute nach individuellen Arbeitshöhen ihrer Tische, die übliche Böcke in der Regel nicht zulassen. Der m01 dagegen ist aus Stahlrohr, nutzt die Geometrie des Fahrradrahmens und erlaubt eine einfache Höheneinstellung.

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Durch die drehbare Gabel- und Lenkerkomponente ist zudem ein komfortabler Transport als Flatpack möglich. Zu haben ist der Tischbock m01 in fünf verschiedenen Farben: schwarz, weiß, mint, gelb und petrolblau. Momentan erobert er als Teil der Berlin Design Selection 2015 die Mailänder Möbelmesse Salone del Mobile.